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Nachtschlitteln

Nachtschlitteln

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In zunehmend mehr Schlittelregionen wird die Piste mit Bergbahnen, Bussen und Restaurants auch abends geöffnet. Viele von ihnen beleuchten sogar die Strecke. Nach dem Schlitteln gibt es ein feines Fondue oder ein Glas Glühwein.

FAQ Nachtschlitteln

Neben warmer Bekleidung mit Handschuhen und Schal sind vor allem zwei Dinge wichtig: feste Schuhe mit griffiger Sohle und ein Helm. Für die Dunkelheit macht sich eine Stirnlampe bezahlt. Oft kannst du sie gemeinsam mit dem Schlitten mieten.

Zur sicheren Ausrüstung gehören im Einzelnen folgende Teile:

  • Skihelm
  • Skibrille mit einer hellen Scheibe
  • warme Skihandschuhe
  • warme Winterbekleidung wie Skianzug
  • feste Schuhe (Wanderschuhe, Winterstiefel mit rutschfester Sohle), keine Skischuhe und keine Turnschuhe!
  • für rasante Strecken ein Rückenprotektor.

Skihelme, Stirnlampen und Rückenprotektoren werden auch verliehen. Vor allem bei rasant abfallenden Strecken solltest du – schon im eigenen Interesse – unbedingt eine entsprechende Ausrüstung tragen.

In der Regel werden Schlittelbahnen ausreichend beleuchtet, sobald ein Nachtschlitteln ansteht. Aber das trifft leider nicht für alle Schlittelbahnen zu. In diesen Fällen empfiehlt es sich, eine Stirnlampe aufzusetzen. Oft werden diese an den Schlittelbahnen mit dem notwendigen Helm und anderen Ausrüstungsgegenständen ausgeliehen.

In aller Regel werden direkt an der Schlittelbahn oder an den Bahnhöfen Schlitten und Rodel ausgeliehen. Wenn du dir dein Schlittelgerät vorab reservierst oder buchst, steht es schon vor Ort für dich bereit.

Direkt vor, nach oder an der Nachtschlittelpiste befindliche Restaurants und Skibars haben in aller Regel geöffnet. Oft bieten sie spezielle Gerichte wie Fondue oder Heissgetränke wie Glühwein für das Nachtschlitteln an.

Nein, Hunde sind auf den Schlittelbahnen in aller Regel strikt verboten. Eine Ausnahme gibt es aber: Der Schlittelberg Fideriser Heuberge genehmigt Hunde beim Schlitteln und in den Berghäusern. Vorausgesetzt wird eine gute Erziehung. Andere Menschen dürfen sich nicht dadurch belästigt fühlen oder zu Schaden kommen.

Ja, fast alle Schlittelbahnen haben eigene Sicherheitshinweise für das Nachtschlitteln. Falls du ein eigenes Schlittelgerät mitnimmst, erkundige dich bitte vorher, ob dies erlaubt ist. Viele Bahnen lassen ausdrücklich beim Nachtschlitteln nur Schlitten und Rodel aus Holz zu. Daneben gibt es aber auch Bahnen, die ausdrücklich Plastikbobs, Airboards oder Skigibel zulassen. Auch dürfen auf vielen Schlittelpisten Kinder nur in Begleitung Erwachsener oder älterer Geschwister rodeln. Die Beratungsstelle für Unfallverhütung Bern hat Verhaltensregeln zum Schlitteln herausgegeben:

  • Auf andere Rücksicht nehmen (nicht andere gefährden)
  • Geschwindigkeit und Fahrweise dem eigenen Können anpassen, nicht mit dem Kopf voran fahren und keine Schlitten oder Rodel aneinanderbinden
  • Fahrspur des Vorderen respektieren
  • Mit Abstand überholen (rechts und links erlaubt, aber mit Abstand)
  • Vor dem Einfahren und Anfahren (nach einem Halt) nach oben blicken (keine Gefahr für andere darstellen)
  • Am Rand anhalten (nicht an gefährlichen oder unübersichtlichen Stellen), nach Sturz schnell die Piste verlassen
  • Am Rand auf- und absteigen, niemals auf der Piste laufen
  • Zeichen, Markierung, Signalisation beachten
  • Hilfe leisten bei Unfällen ist Pflicht
  • Personalien bei Unfällen angeben, auch als Zeuge

Schlitten sind unbeweglicher als Rodel und wegen der starren Konstruktion schwer zu steuern. Die flachen Kufen sorgen für eine grosse Auflagefläche auf dem Schnee. Da die Kufen und die eigentliche Holzkonstruktion miteinander fest verbunden sind, stehen die Kufen immer senkrecht auf dem Boden. Lenken funktioniert lediglich im Zusammenhang mit Bremsen durch den Fuss. Dadurch ist ein Schlitten auch insgesamt langsamer als ein Rodel. Enge Kurven sind praktisch nicht fahrbar.

Im Vergleich zum Schlitten haben Rodel ein flexibles Gerüst. Rodel werden durch eine Verlagerung des Körpers und den Zug am Lenkseil präzise gelenkt. Auch enge Kurven können mit dem Rodel gefahren werden und es findet kein Geschwindigkeitsverlust durch Fussbremsen statt. Die geschwungenen Kufen sorgen für eine geringe Auflagefläche auf dem Schnee und damit für weniger Widerstand.