Pilatus - mit der steilsten Zahnradbahn der Welt zum Drachen aus der uralten Pilatussage

Travel Guide

Viele Sagen drehen sich um den 2.128 Meter hohen Berg Pilatus, der wegen seiner Drachengeschichten auch Drachenberg genannt wird.

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Der Pilatus ist ein Bergmassiv südlich von Luzern mit Ausblick auf den Vierwaldstättersee und mehr als zweihundert Gipfel des Berner Oberlandes. Manchmal sieht man über den Jura bis zum Schwarzwald, ein andermal steht man vor dem Wolken- oder Nebelmeer, das zum Mythos des Berges passt.

Um das Pilatus-Massiv drehen sich viele alte Sagen. Damit suchten die Menschen eine Erklärung für die häufigen, plötzlichen und heftigen Unwetter am Berg.

  • Auf den Pilatus Kulm fährt die steilste Zahnradbahn der Welt ab Alpnachstad. Von der anderen Seite geht die Fahrt mit zwei sich ergänzenden Luftseilbahnen ab Kriens über Fräkmüntegg auf den Kulm.
  • Der Drachenweg, die Dragon World oder Pilu der Drache: für Kinder gibt es auf dem Drachenberg viel zu entdecken.
  • Wanderwege am Pilatus gehören oft in die Rubrik T1 als leichte Wanderungen. Die Wipfelpfade sind zudem mit Fangnetzen gut geschützt.

Lage und Anfahrt

Der Pilatus liegt in der Schweiz sehr zentral und ist von allen Seiten her gut erreichbar. Die Talstationen der Bergbahnen befinden sich in Alpnachstad und Kriens/Luzern. Beide sind über Autobahnen, mit Bahn, Bus oder Schiff direkt anzufahren.

Anfahrt zur Zahnradbahn in Alpnachstad von Luzern aus:

  • Bahn 17 Minuten
  • Schiff 68 Minuten
  • Auto 16 Minuten über A2 und A8

Bahnhof, Schiffsanlegestelle und Parkplatz liegen direkt neben der Talstation der Pilatusbahn.

Anfahrt zur Gondelbahn in Krien von Luzern aus:

  • Bahn 11 Minuten
  • Auto 11 Minuten über Route 4 und Route 2a bis zum Parkplatz in der Schlossstrasse Kriens.
  • Bus Nr. 1 ab Bahnhof Luzern bis Kriens (Haltestelle Linde-Pilatus) im 6-Minuten-Takt

Pilatus – Bergbahnen

Zu den Bergbahnen des Pilatus gehören eine Zahnradbahn, eine Panorama-Gondelbahn und eine Luftseilbahn, die Dragon Ride.

Zahnradbahn auf den Pilatus

Die Zahnradbahn ist die steilste der Welt. Sie fährt mit 48 Grad Steigung von Alpnachstad hinauf auf den Pilatus. Für die 4,6 km benötigt sie etwa 30 Minuten Fahrzeit und überwindet 1.635 Höhenmeter. In der Mittelstation Amsigen kann auf Verlangen ausgestiegen werden. Ein Zustieg ist nur möglich, wenn tatsächlich Platz vorhanden ist. Die Zahnradbahn fährt in der Zeit von Mai bis November.

Jahrhundertprojekt der Pilatusbahnen von 2020-2023

Die 800 mm Schmalspurbahn wurde 1889 als Dampfbahn erbaut und 1937 elektrifiziert. Die historischen Triebwagen werden ab 2021 nach und nach durch neue Triebwagen mit einem höheren Komfort ersetzt werden. Das „Jahrhundertprojekt“ der Pilatusbahnen ersetzt aber auch den Lift und baut die Wartehalle rollstuhlgerecht um. In Alpnachstad werden Felsen abgerissen und bis 2023 drei neue Gleiswender eingebaut. Das historische Zahnstangensystem zeigt bis heute kaum Verschleisserscheinungen. Es wird daher praktisch unverändert bestehen bleiben.

Panorama-Gondelbahn zum Pilatus

Eine Panorama-Gondelbahn verkehrt ab Kriens bis zur Station Fräkmüntegg. Dabei überfährt sie das Gebiet über der Krienseregg. Kriens liegt auf etwa 500 Metern über Meer, Krienseregg auf 1.026 Metern und Fräkmüntegg auf 1.416 Metern. 1954 erstmals eröffnet, wurde sie 1996 modernisiert. Sie überwindet 899 Höhenmeter und benötigt dafür etwa 30 Minuten. In jede der 132 Kabinen der Bahn passen vier Personen.

Luftseilbahn Dragon Ride auf den Pilatus Kulm

In Fräkmüntegg schliesst die Luftseilbahn Dragon Ride an und fährt bis zum Pilatus Kulm. Sie besitzt zwei Kabinen, die jeweils 55 Personen (+1) fassen und wechselseitig auf und ab fahren. Ursprünglich wurde 1956 auf der Strecke eine Luftseilbahn in Betrieb genommen und 1983 umgebaut. Eine umfassende Modernisierung erfolgte 2015. Sie benötigt knapp vier Minuten und überwindet dabei 646 Höhenmeter. Sie fährt in der Regel aller 15 Minuten. Beide Luftseilbahnen fahren, die Revisionszeiten ausgenommen, das ganze Jahr. Revisionszeiten sind meist Ende Oktober bis Anfang November.

Sehenswürdigkeiten, Sagen und Geschichten rund um den Pilatus

Am Pilatus gibt es etliche Bergkuppen und Aussichtspunkte, die eine weite Sicht über die Seenlandschaft erlauben. Die Dragon-World lässt Familien die Sagen um den Drachen lebendig werden.

Folgende Sehenswürdigkeiten sind am und um den Pilatus vorhanden:

  • Aussichtspunkte am Pilatus Kulm
  • Dragon-World am Pilatus
  • Sagen und Geschichten zum Pilatus
  • Drachenmoor
  • Piluland
  • Klimsenkapelle
  • Goldene und Silberne Rundfahrt

Aussichtspunkte am Pilatus Kulm

Der Pilatus ist kein Berg mit einer einzelnen Bergspitze. Es handelt sich vielmehr um ein Bergmassiv. Gleich mehrere Aussichtspunkte sind am Kulm des Pilatus zu finden. Sie bieten teilweise eine Aussicht in 360 Grad.

Tomlishorn

Das Tomlishorn ist der höchste Berggipfel des Pilatus-Massivs. Er befindet sich an der äusseren westlichen Seite des Pilatus und erreicht eine Höhe von 2.129 Metern über Meer. In einer Wanderung am Blumenpfad entlang ist der Aussichtspunkt gut erreichbar. Der Blumenpfad geht vom Kulm aus bis zum Tomlishorn. Die hier wachsenden Blumen sind wild gewachsen. Hinweistafeln am Wegrand informieren über die lateinischen Namen, die Pflanzenart und ihre Blütezeit. Alle Alpenpflanzen im Pilatusgebiet sind geschützt, nicht nur am Blumenpfad. Der Weg ist drei Kilometer lang und führt auf dieser Strecke etwa 240 Höhenmeter nach oben. Der einfache Weg ist in einer bis eineinhalb Stunden zu erlaufen. Er verläuft meist auf der Südseite des Hauptgrats. Auf der Aussenseite ist er durchgehend gesichert und bis zum letzten Wegstück am Tomishorn asphaltiert. Steilere Felsabschnitte besitzen Treppen. Felsenblümchen, Glockenblumen, Silberwurz oder Leberbalsam und viele weitere Blumen sind zu sehen. Der Weg ist von Juni – Oktober offen.

Oberhaupt

Der Berggipfel Oberhaupt schiesst sich östlich an. Er ist 2.106 Meter über dem Meer gelegen und gilt ebenfalls als schöner Aussichtspunkt. Vom Hotel Pilatus Kulm aus ist er in wenigen Minuten erreichbar. Er ist der dritthöchste Pilatusgipfel.

Esel

Der Esel ist der zweithöchste Gipfel des Pilatusmassivs und erreicht 2.118 Meter über Meer. Er liegt direkt am Hotel Bellevue im östlichen Teil des Pilatusmassivs. Der Gipfel bietet eine Rundumsicht auf den Vierwaldstättersee und die Berge.

Drachenweg

Der Drachenweg ist ein Erlebnisrundweg durch den Berg. Er beginnt am Pilatus Kulm. Die Wege sind in den Berg gehauen und bieten immer wieder Ausblicke durch Löcher im Felsen. Die Wanderung durch die Sagenwelt am Pilatus im Winter nur an manchen Tagen begehbar. Sagen über Drachen wurden lange Zeit rund um den Pilatus erzählt, sogar von einem Lindwurm war die Rede. Ein junger Bursche soll sogar in eine Höhle gefallen sein, mitten zwischen zwei Drachen, die ihm aber nichts zuleide taten. Im Frühjahr sei einer der Drachen aus der Höhle gekrochen und weggeflogen. Der andere hätte ihm von aussen den Schwanz in die Höhle gehalten, damit er sich daran herausziehen konnte.

Dragonworld am Pilatus

Direkt am Pilatus Kulm und neben dem Gipfelrestaurant befindet sich die Dragon World. Besucher erleben auf ihrem Rundgang die Drachensaga. Der Rundgang ist interaktiv gestaltet. Geschicklichkeitsspiele und besondere Effekte faszinieren sowohl Kinder als auch Erwachsene. Die Dragonworld ist Sommer wie Winter geöffnet.

In sechs Akten und vier Sagenfenstern erlebt das Publikum die Geschichte zum Pilatus-Drachen. Erste Informationen gibt es bereits am Eingang. Dann geht es die Treppe hinab in die Höhlenlandschaft. Hier sind sechzehn Projektoren installiert, die die Menschen in die Geschichtenwelt befördern. Besucher erleben in den sechs Akten die Geschehnisse im 15. Jahrhundert mit, als wären sie selbst dabei gewesen.

Dafür sorgen auch die interaktiven Spiele und Effekte. Allein in drei von sechs Akten muss der Gast selbst aktiv in den Spielverlauf eingreifen. In einem Wandspiel löst man beispielsweise mittels einfacher Handbewegungen verschiedene Aktionen aus. Es poltern Steine von der Höhlendecke oder der Drache faucht den Besucher direkt an. „Über glühende Kohlen gehen“ darf man ebenfalls.

Ganz Mutige navigieren den Drachen durch das Pilatusland, um den Drachenstein zu finden. So wird die eigene Geschicklichkeit zum Bestandteil und trägt zum Ausgang der Geschichte bei. Wem es gelingt, den Drachen durch Feuerreifen zu navigieren und den Drachenstein zu finden, wird in der DragonWorld zum Helden.

Die Sagenfenster liefern zur Drachengeschichte die Hintergrundinformationen. In kurzen Texten in Deutsch und Englisch werden die Besucher durch die Geschichte geleitet. Der Besuch der Dragon World ist kostenlos.

Sagen und Geschichten zum Pilatus

Früher war der Pilatus von den Luzernern nicht als Hausberg geschätzt. Es war sogar bei Strafe verboten ihn zu besteigen. Mit dem Bergmassiv verband man fürchterliche Unwetter, die beispielsweise nur durch das Herabfallen von Steinen in den Pilatussee ausgelöst werden würden. Die Leiche von Pontius Pilatus liegt der Sage nach in diesem See.

Pontius Pilatus und der Pilatussee

Der Pilatussee liegt auf 1548 Metern Höhe am Pilatusmassiv. Obwohl der Name Pilatus eher von „mons pileatus“ herrührt (Berg mit Felsstreben), wurde er im Mittelalter mit Pontius Pilatus in Verbindung gebracht. Die Sage besagte, dass der römische Statthalter im Pilatussee versenkt worden sei. Sobald man ihn im See störe, würden schlimme Unwetter aufziehen. Bis ins 16. Jahrhundert war sogar das Betreten des Berges bei Strafe vom Luzerner Stadtrat verboten worden. Im 14. Jahrhundert wurden sechs Geistliche ins Gefängnis gebracht, die den Berg besteigen wollten. Erst Ende des 16. Jahrhunderts gingen der Dekan und der Stadtschreiber mit dem Magistrat und einigen Bürgern zum See, um die Sage zu widerlegen. Sie wühlten ihn auf, warfen Steine hinein und wateten durch das Wasser. Kein Unwetter folgte. Um aber „ganz sicherzugehen“, wurde der See anschliessend trockengelegt. Heute befindet sich hier ein wässriges Hochmoor.

Drachenstein

Der Drachenstein erhielt seinen Namen, nachdem ein Bauer beschwor, dass er gesehen habe, wie ein Drache auf einem Felsen am Pilatus landete. Im Sommer 1421 flog – so die Legende -, ein riesiger Drache zum Pilatus und stürzte so nah bei einem Bauer nach unten, dass dieser vor lauter Schreck ohnmächtig wurde. Als er wieder aufwachte, war der Drache weg, aber es lag ein Drachenstein neben geronnenem Blut. Die Heilwirkung dieses Steines wurde im Jahre 1509 sogar amtlich bestätigt. Eine andere Erzählung spricht davon, dass der Drache diesen Stein beim Anflug auf den Pilatus fallengelassen habe. Der Drachenstein ging von Besitzer zu Besitzer und wurde 1921 von der Stadt Luzern käuflich erworben. Heute ist er im Natur-Museum in Luzern zu sehen. Eine 2006 durchgeführte Computertomografie zeigte, dass der Stein nicht, wie teilweise vermutet, ein Meteorit ist. Er besteht vermutlich aus Ton. Seine Entstehung ist weiterhin unklar.

Mondmilch vom Mondmilchloch

Das Mondmilchloch ist eine Karsthöhle im Pilatusmassiv. Mondmilch wird die weiss und milchig aussehende Calzitablagerung innerhalb der Höhle genannt. Sie wurde als Arzneimittel verwendet und 1555 durch Conrad Gesner in den offiziellen Arzneimittelschatz unter der Bezeichnung „Lac Lunae“ eingeführt. Dieses Mittel erhielt dadurch einen grossen Bekanntheitsgrad. Sogar noch im 19. Jahrhundert wurde Mondmilch ärztlich empfohlen.

Domini(k)höhle am Pilatus

Die Dominikhöhle ist eine grosse Felskluft mit einem „Wächter“ davor. Sie verdankt ihren Namen und die Geschichte darum einem weisslichen Gesteinsblock in der Öffnung der Felsspalte. Der Stein ist aus der Ferne einer menschlichen Gestalt mit überschlagenen Beinen ähnlich. Man könnte meinen, dass sie sich mit den Armen auf einen Tisch stützt. Deshalb vermuteten die Menschen im 18. Jahrhundert, dass in der Höhle ein Gold- oder Silber-Schatz verborgen sei.

1814 seilte sich ein Tiroler Gamsjäger ins Dominikloch ab. 400 Einheimische beobachteten das Spektakel von der Bründlenalp aus: Schätze kamen nicht zum Vorschein. Die weissen Felsblöcke waren mehrere Steinblöcke, die mit weisem Kalksinter überzogen waren. In der Sage wurde die vermeintliche weisse Gestalt mit St Dominikus in Verbindung gebracht, da dieser und auch die Dominikaner immer ein weisses Ordensgewand tragen.

Eine Legende besagt zudem, dass auf der Bründlenalp, die oberhalb der Höhle stand, früher eine kleine Kapelle gestanden sei, die dem Heiligen Dominikus gewidmet gewesen sei. Sie sei durch einen Felssturz verschüttet worden und in der Höhle gelandet. Der Eingang zur Dominikhöhle findet sich in der Nordwand des Widderfeldes.

Die Geschichten über gespenstische Erscheinungen, Pferdegetrappel am Berg und Drachen führten zu Angst und Neugier zugleich.

Drachenmoor am Pilatus

Das Drachenmoor ist in der Krienseregg zu finden. Das Hochmoor darf nicht betreten werden. Rund um das Schutzgebiet sind daher fünf Drachenmoor-Plattformen angelegt worden, die Einblicke in die Natur vermitteln. Besucher erleben die Moose, spüren die Kraft der Pilatusbäche und erhalten einen Einblick in die Eiszeit. Grosse Schautafeln geben Informationen rund um die Entstehung und Geschichte des Hochmoors. Neben den Rundwanderwegen gibt es einen fantasievollen Kinderspielplatz und Picknickplätze. Ein Barfussweg ergänzt die Anlagen, die für Kinder verschiedener Altersklassen geeignet sind. Nach Krienseregg gelangt man auf halber Station der Panorama-Gondelbahn, die auf Verlangen hier zum Aussteigen hält.

Die Schautafeln zeigen folgende Inhalte:

  • Urlandschaft Hochmoor
  • Unberechenbare Bäche
  • Vom Urwald zum Erlebniswald
  • Kulturlandschaft Riedwiese
  • Bewegte Landschaft

Das Forenmoos entstand in der letzten Eiszeit und ist heute wegen seiner nationalen Bedeutung geschützt. Faulgase und Irrlichter im Moor trugen früher dazu bei, dass sich noch mehr Sagen um den Pilatus rankten.

Die Pilatusbäche mündeten ursprünglich grossteils in den Krienbach. Die Bäche fielen steil ab und hatten somit nicht nur viel Kraft. Sie führten auch grosse Geschiebemengen mit sich. Es kam regelmässig zu Überschwemmungen mit katastrophalen Auswirkungen in Kriens und Luzern. Die Bäche wurden später mittels umfangreicher Bachverbauungen gebändigt.

Es wird ebenfalls erläutert, weshalb Köhler und Harzer zur Waldvernichtung beitrugen. Zur Heugewinnung wurden grosse Wiesenflächen geschaffen, auf denen durch die wenig Nährstoffe benötigenden Riedwiesenpflanzen wertvolle Biotope entstanden.

Piluland

Für Kinder gibt es am Pilatus viel zu erleben: Das Piluland mit dem braven Drachen Pilu ist ein Paradies für Kinder: Spielplatz, Drachenburg, Drachenwald, Drachenland und dazwischen Grillstellen für die eigene Verpflegung. Auf der Krienseregg gelegen, ist es mit der Panorama-Kabinenbahn schnell erreicht. Der Pilu ist nicht nur hier daheim, er ist der Botschafter der Pilatus-Bahnen für Gross und Klein und rund um den Pilatus immer wieder zu finden.

Klimsenkapelle

Die Klimsenkapelle steht am Klimsenhochjoch auf 1.864 Metern Höhe. 1861 eingeweiht, gehörte sie ursprünglich zum Hotel Klimsenjoch. Das Hotel wurde Ende der 1960er Jahre abgerissen. Die Kapelle wurde zuletzt 2003 gründlich saniert und steht heute unter Denkmalschutz. Hier findet (bei jedem Wetter) am dritten Sonntag im August ein Berggottesdienst statt. Die Klimsenkapelle liegt zwischen dem Oberhaupt und dem Klimsenhorn. Sie wird in einer Bergwanderung ab Fräkmüntegg (Bergstation Gondelbahn) nach etwa 3,5 Stunden erreicht. Unterwegs sind manche Stellen durch Seile gesichert. Bei Nässe kann es rutschig werden. Diese Wanderung erfordert absolute Trittsicherheit und Erfahrung im Bergwandern.

Goldene und Silberne Rundfahrt

Von Luzern aus kann ein Ausflug als Pilatus-Rundreise geplant werden: Mit den Luftseilbahnen auf den Berg, mit der Zahnradbahn hinab und mit einem Schiff zurück nach Luzern. Diese Tour wird Goldene Rundfahrt genannt und ist auch umgekehrt möglich. In Kombination mit der Bahn anstelle des Schiffes wird sie Silberne Rundfahrt genannt. Im Winter haben jedoch sowohl die Zahnradbahn als auch die Seeschifffahrt Pause.

Preise am Pilatus 2021

Die Preise gelten vom 13. Dezember 2020 bis 11. Dezember 2021. Rundfahrten finden in der Zeit von Mai bis Oktober statt.

Einzelreisende (1.-9.Person)ErwachseneKinder 6 bis <16 JahreHunde
Kriens/Alpnachstad–Pilatus Kulm–Kriens/Alpnachstad72,0036,0014,00
Goldene Rundfahrt Luzern – Alpnachstad – Pilatus Kulm – Kriens – Luzern (Schiff 2. Klasse)103,6052,20
Goldene Rundfahrt Luzern – Alpnachstad – Pilatus Kulm – Kriens (Schiff 2. Klasse, ohne Bus)100,0050,00
Silberne Rundfahrt Luzern – Alpnachstad – Pilatus Kulm – Kriens – Luzern (Zug 2. Klasse)85,2042,60
Gruppenreisende (ab 10 Personen)ErwachseneKinder 6 bis <16 Jahre
Kriens/Alpnachstad–Pilatus Kulm–Kriens/Alpnachstad50,4025,20
Goldene Rundfahrt Luzern – Alpnachstad – Pilatus Kulm – Kriens – Luzern (Schiff 2. Klasse)72,6036,30
Goldene Rundfahrt Luzern – Alpnachstad – Pilatus Kulm – Kriens (Schiff 2. Klasse, ohne Bus)70,0035,00
Silberne Rundfahrt Luzern – Alpnachstad – Pilatus Kulm – Kriens – Luzern (Zug 2. Klasse)59,8030,00

Weitere Preise für Teilstrecken und 1. Klasse Schiff sowie ausführliche Erläuterungen sind auf der Seite der Pilatusbahnen ersichtlich.

Pilatus-Ausflug mit Rail-PässenGA, Swiss Travel Pass, Swiss Travel Pass FlexInterrail, Eurail
Kriens/Alpnachstad–Pilatus Kulm–Kriens/Alpnachstad36,0036,00
Luzern – Kriens – Pilatus Kulm – Kriens – Luzern (VBL-Bus)36,0042,20
Goldene Rundfahrt Luzern – Alpnachstad – Pilatus Kulm – Kriens (Schiff 2. Klasse, Bus)36,0051,70
Silberne Rundfahrt Luzern – Alpnachstad – Pilatus Kulm – Kriens – Luzern (Zug 2. Klasse, Bus)36,0039,10

Ausführliche Informationen zu Pässen und Preisen in der Schweiz zeigen die Seiten Der öffentliche Verkehr in der Schweiz – eine Übersicht über alle Reise- und Touristenpässe und Der öffentliche Verkehr in der Schweiz – eine Übersicht über alle Tickets.

Aktivitäten auf dem Pilatus

Im Sommer fahren die Menschen aus Luzern gern auf ihren Hausberg, den Pilatus. Aber auch von weiter her kommende Besucher und Touristen besuchen gern das Gebirgsmassiv. Die Winteraktivitäten am Pilatus finden weitgehend am Fräkmüntegg bis hinunter nach Krienseregg statt. Der Pilatus ist hier für Schlitteln und Schneeschuhlaufen wunderbar geeignet.

Folgende Aktivitäten sind am Pilatus besonders beliebt:

  • Erlebnis Fräkmüntegg mit Pilatus Seilpark, Wipfelpfad, Dragon Glider, Tree Tents
  • Bergwandern
  • Mountainbiking
  • Gleitschirmfliegen
  • Schlitteln
  • Schneeschuhlaufen
  • Langlauf-Skifahren

Erlebnis Fräkmüntegg

In Fräkmüntegg gibt es ein grosses Kletter – Paradies für Kinder, Jugendliche und Junggebliebene.

An der Bergstation der Gondelbahn gibt es verschiedene Outdooranlagen für Kinder. Für Sicherheit wird überall und ständig ausreichend gesorgt. Die Kinder klettern, balancieren, sausen an Seilrutschen (Tyrolienne) durch den Wald.

Zu den Einrichtungen des Seilparks gehören:

  • Pilatus Seilpark mit zehn verschiedenen Parcours (für grössere Kinder): Sie dürfen klettern und balancieren oder sausen an Seilrutschen (Tyrolienne) durch den Wald. Neben anspruchsvollen Hindernissen gibt es vor allem Action. Jedes Parcour hat noch einmal zwischen sechs und elf Stationen.
  • Pilu Seilpark mit sieben Stationen (4 bis 8 Jahre): die Kleinen werden vom Pilatus-Maskottchen begleitet und besitzen eine durchgehende Sicherung, die von Station zu Station beibehalten wird.
  • Monkey-Trees (Kletterbäume, die einfacheren schon ab 8 Jahre): mit freiem Fall aus 14 Metern, der von einem Sicherheitssystem aufgefangen wird
  • Dragon Jump/Power Fan mit freiem Fall aus 20 Metern, mit einem 6mm dicken Seil verbunden, den Halt spürt man nicht. Erst in den letzten Metern tritt ein Bremssystem in Kraft.

Weitere Einrichtungen in Fräkmüntegg:

  • Dragon Glider: Hier sitzen die Teilnehmer im Gleitschirmsitz und gleiten am Seil von der Fräkmüntegg zur Drachenalp. Die Fahrt geht nach oben und unten und um die Kurve und wird niemals schneller als zwölf km/h.
  • Tree Tents: Zelte, die schwebend zwischen den Bäumen hängen, kombiniert mit Grill-, Salat- und Dessertbüffet am Abend, ist ein Campingspass für die ganze Familie.
  • Wipfelpfad: Im Wipfelpfad sind Besucher durch Fangnetze rundum geschützt. Die Plattformen haben die Form von Nestern und sind über Pfade hoch oben in den Bäumen miteinander verbunden. In sechs von dreizehn Nestern sind Informationen zum Wald vorhanden.

Bergwandern am Pilatus

Bergwanderungen auf den Pilatus, mit dem Pilatus Kulm als Ausgangspunkt und Höhenwanderungen als Rundwanderungen: der Pilatus hat viele verschiedene Wege zu bieten. Immer ist eine weite Aussicht auf den Vierwaldstättersee und dessen Umgebung dabei.

Leichte und schwerere Bergwanderungen führen rund um den Pilatus. Manche Wege sind gut mit der ganzen Familie zu gehen. Dazu gehören die Rundwanderungen, die als schöne Höhenwanderungen am Pilatus möglich sind.

Das Bergmassiv hat viele Gipfel und die Bergkette zieht sich von Westen nach Osten über diese Gipfel:

  • Risetestock (1.759 m)

  • Stäfeliflue (1.922,2 m)

  • Mittaggüpfi (1.916,6 m, auch Gnepfstein) – hier liegt die Oberalp mit dem ehemaligen Pilatussee im oberen Eigental

  • Widderfeld (2.075,2 m) – anschliessend senkt sich der Grat zum Sattel des

  • Gemsmättlis und steigt wieder auf zum

  • Tomlishorn (2.128,5 m) als höchster Erhebung

  • Oberhaupt (2.106 m)

  • Esel (2.118,7 m)

  • Etwas von der Bergkette südöstlich abgesetzt steht das Matthorn (2.041,3 m).

Vom Pilatus Kulm über Fräkmünt nach Ämsigen führt ein knapp zehn Kilometer langer Weg, der mit 361 Höhenmetern Aufstieg als eher leicht zu gehender Weg auch mit Kinderb möglich ist. Allerdings sind 1000 Höhenmeter Abstieg zu bewältigen. Vom Gipfel aus geht dieser Weg in einem steilen Zickzack hinunter nach Chilchsteine am Fusse des Matthorns. Die Zahnradbahn hält an der Station Ämsigen und bringt Wanderer zurück zur Talstation in Alpnachstad. Um zum Startpunkt der Wanderung zu gelangen, wird zweckmässigerweise ebenfalls die Zahnradbahn genutzt.

Zu den eher schweren Wanderungen zählen die Aufstiege auf den Pilatus von Alpnachstad, Kriens, Hergiswil oder Obernau bzw. über den Heitertannliweg. Auch die Höhenroute Langis-Pilatus zählt mit knapp 1.400 Höhenmetern dazu. Diese Tour beginnt am Berghotel Langis und führt zunächst nach Osten über eine kleine Anhöhe zum Bergrestaurant Schwendi Kaltbad. Eine wunderschöne Moorlandschaft wird durchwandert. Über den Schlierengrad kommt man letztlich zum Pilatus. Die achtstündige Tour ist etwa 22 Kilometer lang und zählt zu den schönsten Wanderwegen am Pilatus.

Ab Kriens oder Alpnachstad dauert der Aufstieg zum Kulm etwa 4,5 Stunden.

Mountainbiking am Pilatus

Mit dem Mountainbike über den Pilatus zu fahren ist sehr beliebt. Velos und Mountainbikes nehmen die Pilatusbahnen übrigens nicht mit. Man muss also selbst hinauffahren, um auch oben die Radtour zu geniessen. Eine beliebte Tour beginnt und endet am Bahnhof in Alpnach. Sie ist 23 Kilometer lang und dauert etwa 4,5 Stunden. Knapp 1.500 Höhenmeter sind zu schaffen. Auf dem Weg geht es an Lütoldsmatt und Fräkmünt entlang zum Pilatus und über Chli Turren und Niderstad zurück. Die Bergwege sind teilweise sehr steil und die letzten zwanzig Minuten vor dem Gipfel heisst es sogar schieben. Die Abfahrt erfordert dann ebenfalls Kraft und Geschick. Teilweise führt der Weg über Geröll, Felsen oder Wurzeln.

Mit etwa 37 Kilometern noch länger ist die Strecke von Kriens über Hergiswald, Lifele, Schwarzenberg, Schachen, Malters, Blatten und Obernau zurück nach Kriens. Diese Tour wird als Pilatus – DominoTour Nr. 8 geführt. Sie führt durch den bewaldeten Pilatus-Nordfuss. Ist die Aufstiegshöhe erst einmal erreicht, wird die Fahrt sehr angenehm. Es sind nicht viel mehr als 700 Höhenmeter zu bewältigen.

Spezielle Bikerrouten wurden im Krienser-Hochwald-Gebiet eingerichtet und signalisiert. Die Bikerrouten und Regeln dafür sind auf der Bikerkarte ersichtlich.

Gleitschirmfliegen

Der Pilatus ist ein anspruchsvolles Fluggebiet für Paraglider. Eine gute Wetterabklärung ist vor jedem einzelnen Flug daher absolut unerlässlich. Auskunft geben die Informationstafel in der Talstation der Pilatus-Bahnen in Kriens und der Gleitschirmclub Luzern. Die Wildschutzgebiete und kontrollierten Lufträume rund um den Pilatus müssen ebenfalls beachtet werden. Rundum befinden sich mehrere Zivil- und Militärflugplätze. Daher darf nur mit Erlaubnis des Towers mit dem Gleitschirm geflogen werden. Weitere Informationen sind hier zu finden.

Tandemflüge starten in aller Regel unterhalb des Hotels Pilatus Kulm. Das Fluggebiet ist mit grossen Höhen und aktiver Thermik über Luzern verbunden. Das besondere Erlebnis macht die fantastische Rundsicht auf die Seenlandschaft und die Berge aus.

Schlitteln

Für das Schlitteln sind verschiedene Abfahrpisten vorhanden. Die Fahrt mit der Panorama-Gondelbahn ist als Teilstrecke lösbar. In der Pilatus Snow & Fun Tageskarte ist sie jedoch bereits inbegriffen.

Eine leichte Schlitteltour führt über knapp fünf Kilometer von Fräkmüntegg nach Krienseregg. Sie hat die Nr. 3 und ist als blaue Piste eingestuft.

Ebenfalls zwischen Fräkmüntegg und Krienseregg führt die als mittel bis schwer (rote Piste) eingestufte Schlittelpiste Nummer 2 über drei Kilometer.

Schneeschuhlaufen

Auf der Krienseregg können Schneeschuhe gemietet werden. Zwischen Krienseregg und Fräkmüntegg befinden sich drei markierte Schneeschuhwege. Unterwegs kann die schöne Aussicht auf Luzern, den Vierwaldstättersee und die nördlichen Voralpen mit der ganzen Familie genossen werden.

Der Schneeschuhtrail LU 13 von Fräkmüntegg über Bonere, Mülimäs und Gibelegg nach Krienseregg führt abwärts. Unterwegs wird die Trasse der Gondelbahn überquert. Zum Einkehren gibt es auf etwa 1.000 Metern über Meer das Berghaus Ricketschwändi. Auf knapp vier Kilometern Länge werden mehr als vierhundert Höhenmeter nach unten gelaufen.

Der Schneeschuhtrail LU 14 führt von Krienseregg über Ricketschwändi und Dorschnei zurück zur Krienseregg. Einkehren kann man unterwegs in der Bergbeizli Dorschnei. Auf der fünf Kilometer langen Strecke werden zweihundert Höhenmeter in An- und Abstieg überwunden.

Der Schneeschuhtrail LU 15 bgeinnt in Fräkmüntegg und führt über Bonern und Rehlöcher zurück nach Fräkmüntegg. Zurück am Ausgangsort, kann man im Restaurant Fräkmüntegg einkehren. Diese Strecke ist etwa drei Kilometer lang und überwindet etwa 150 Höhenmeter nach oben und unten.

Vermietstation Krienseregg

In Krienseregg gibt es eine Vermietstation für verschiedene Schneesportgeräte wie Rodelschlitten, Ghosky-Schlitten und Schneeschuhe.

Langlauf-Skifahren

Lediglich Tourenfahrer dürfen Tourenskis oder Splittboards – ausschliesslich in den Materialwagen, mittels dafür vorgesehene Skisäcke – von Kriens nach Fräkmüntegg transportieren. Der Transport in den Gondeln ist untersagt. Freeride Fahren ist verboten, da alpine Gefahren wie insbesondere Wetterumschlag, Lawinen, Steinschlag und steiles Gelände kein sicheres Skifahren ermöglichen. Auch die Schlittelpisten dürfen nicht von Skifahrern befahren werden.

Veranstaltungen am Pilatus

Am Pilatus finden immer wieder besondere Veranstaltungen statt. Sei es eine Naturwanderung, ein Blick in die Sterne oder ein kulinarisches Angebot.

Steinbock Safari

Am Pilatus lebt seit etwa 50 Jahren eine Steinbock-Kolonie. Die geschickten Kletterer in der Natur zu beobachten ist ein sehr beeindruckendes Erlebnis. Erfahrene Alt-Wildhüter aus der Region erzählen unterwegs Interessantes aus Flora und Fauna. Die Safari kann online gebucht werden. Die Steinbock-Safari findet an festgelegten Terminen zwischen Juni und Oktober bei jedem Wetter statt.

Enthalten sind:

  • Berg- und Talfahrt von Kriens oder Alpnachstad und vom Pilatus Kulm nach Kriens oder Alpnachstad
  • Einstimmungsapéro und ein anschliessender Spaziergang
  • Informationen und Führung durch lokale Experten
  • 4-Gänge-Menü am Abend
  • Übernachtung in einem der Pilatus Kulm Hotels
  • Morgenkaffee oder Tee vor dem Abmarsch zur Safari
  • Reichhaltiges Frühstück im Restaurant Pilatus-Kulm
  • Steinbock-Buch von Rudolf Käch als Geschenk

Pilatus z‘ Nacht

Die eindrückliche Abendstimmung innerhalb eines einmaligen Gipfelpanoramas und mit Blick auf den Vierwaldstättersee wird im Restaurant Bellevue erlebt. Dazu gibt es ein exquisites Buffet-Dinner. Eine Übernachtung in einem der Hotels am Kulm bietet sich dafür an.

Astronomieabende

Astronomieabende werden in der Zeit zwischen Anfang März und Anfang November an festen Daten angeboten. Eine Reservation ist unbedingt erforderlich. Tickets können online gekauft werden.

Enthalten sind:

  • Berg- und Talfahrt
  • ein Willkommensapéro
  • Einführung in die Astronomie
  • 4-Gänge-Menü am Abend
  • Sternbeobachtung oder bei Schlechtwetter ein alternatives Programm
  • Übernachtung in einem der Pilatus Kulm Hotels
  • Reichhaltiges Frühstücksbuffet

Restaurants und Hotels am Pilatus

Am Pilatus gibt es zwei Hotels, die beide am Kulm stehen, und insgesamt sechs Restaurants.

Hotels:

Beide Hotels am Pilatus Kulm sind bequem erreichbar.

Hotel Pilatus-Kulm

Das historische Hotel ist bereits 1890 erbaut und 2010 komplett saniert worden. Neben 27 Superior Doppelzimmern bietet es auch 3 Junior Suiten. Alle Zimmer haben eine atemberaubende Sicht auf das Alpenpanorama.

Hotel Bellevue

Das Hotel hat 20 Standard Doppelzimmer mit komfortabler Einrichtung und einem Rundblick auf die Buchten und Seebecken des Vierwaldstättersees sowie auf die Alpen.

Restaurants:

Am Kulm befindliche Restaurants gehören zu den dort befindlichen Hotels.

Pilatus-Kulm

Das Restaurant gehört zum Hotel Pilatus Kulm. Es besteht aus drei Sälen und der Sonnenterrasse, die allein 200 Sitze aufweist. Der Queen Victoria-Saal hat 120 Sitzplätze, der Cheminée Saal hat Platz für 60 Gäste und das heimelige Dohlenstübli mit Sicht auf die Alpen bietet 30 Plätze. Die exquisiten Speisen, die hier serviert werden, wechseln saisonal. Gruppen ab zehn Personen erhalten eine extra Speisekarte.

An der Steinbock-Bar gibt es erfrischende Drinks und leckeren Fingerfood.

Bellevue

Das Selbstbedienungs-Restaurant am Kulm gehört zum Hotel Bellevue. Es besitzt innen 120 und auf der Sonnenterasse 200 Sitzplätze. Geboten wird Schweizer und Internationale Küche.

Auf der Panorama-Terrasse am Kulm steht ein Grill. Hier bekommt man Grilladen und knusprige Pommes.

An der Mittel- und Talstation der Panorama-Gondelbahn befinden sich ebenfalls Restaurants.

Fräkmüntegg

Das Bergrestaurant ist ein Selbstbedienungsrestaurant. Es bietet Schweizer Küche mit allein vier verschiedenen Rösti-Varianten. Die pikante Drachenrösti ist die Spezialität des Hauses. Dazu gibt es frische Salate vom reichhaltigen Buffet. Selbstgemachte Früchtekuchen und Desserts sind für kleine und grosse Leckermäuler genau das Richtige. Innen und auf der Terrasse sind jeweils 120 Sitzplätze vorhanden. Erreicht wird das Restaurant über die Panorama-Gondelbahn ab Kriens in etwa 30 Minuten. In der Zeit von November bis April gibt es hier den beliebten Sonntagsbrunch, eine Reservation ist erforderlich.

Drachen-Alp

Die Drachenalp ist von Fräkmüntegg aus direkt mit dem Dragon-Glider erreichbar. Die grosse Grillstelle ist dazu da, selbst beheizt zu werden. Am integrierten Kiosk wartet Fleisch und Baked Potatoes zum selber Bräteln auf die Brätler. Wein oder Glacé kann man am Kiosk dazu kaufen.

Krienseregg

Dieses Restaurant ist besonders familienfreundlich und bietet Pizza und Pasta an. Ganz in der Nähe liegt der PILU-Land Spielplatz. Das Selbstbedienungs-Restaurant steht direkt neben der Mittelstation der Panorama-Gondelbahn und ist ideal für einen Ausflug mit Kindern.

An der Talstation der Zahnradbahn steht ebenfalls ein Restaurant.

Chalet

Neben der Talstation der Pilatus-Zahnradbahn steht das Selbstbedienungsrestaurant mit Gartenwirtschaft. Hier kann man Snacks wie hausgemachte Paninis oder Kernser Hörnli kaufen. Ausserdem gibt es feine Kalbs-Paillard und andere regionale Hauptgerichte für den grossen Hunger. Das Restaurant am See bietet zudem Zander-Knusperli an, die sehr beliebt sind. Auf der Sonnenterrasse haben 100 Gäste Platz.