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Lama- und Alpakatrekking

Lama- und Alpakatrekking

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Die hübschen und neugierigen Tiere passen beinahe zu jedem Event, ob Kindergeburtstag, Hochzeit oder Schulausflug. Eine Wanderung mit den Tieren durch die Berge oder an Wiesen und Flüssen entlang ist für Alt und Jung ein besonderes Erlebnis.

FAQ Lama- und Alpakatrekking

Für Tagestouren benötigst du meist:

  1. Feste und bequeme Wanderschuhe mit gutem Profil
  2. Verpflegung
  3. Sonnenschutz
  4. Regenschutz

Für mehrtägige Touren benötigst du ausserdem:

  1. Leichten Schlafsack
  2. Mütze und Handschuhe
  3. Petflasche zum Nachfüllen oder Thermosflasche
  4. Kosmetikartikel
  5. Kleidung zum Wechseln

Beachte bitte in jedem Fall zusätzlich die Angaben des jeweiligen Trekkinganbieters.

Vorsichtig solltest du sein, wenn sich dir ein männliches Jungtier zu stark nähert und die etwa zehn Zentimeter „Anstandsabstand“ nicht einhält. Es ist keine Zutraulichkeit, wenn sich ein solches Tier an dich lehnt, sich an dir reibt oder die Nase in den Schritt bohrt. Tiere weichen zudem normalerweise aus, wenn du auf sie zuläufst. Eine zu starke Nähe zu Menschen in der frühen Jugend von männlichen Lamas und Alpakas kann zum sogenannten Berserk-Male-Syndrom führen. Ein Tier, das dieses Syndrom hat, erkennt Menschen als Rivalen an und kann sehr aggressiv werden. Aber keine Sorge, die erfahrenen Züchter erkennen so etwas sehr schnell und nehmen diese Tiere aus der Herde.

Lamas und Alpakas sind Herdentiere. Da sie auch Kälte gut vertragen, ist eine Haltung in Offenställen mit direktem Zugang zu Grasland üblich. Sie grasen in der Regel auf verschiedenen Wiesen ihrer Umgebung täglich acht bis zehn Stunden lang. Im Sommer benötigen sie einen schattigen Unterstellschutz und immer ausreichend Wasser. Einmal jährlich werden sie geschoren. Da sie ausgesprochene Herdentiere sind, ist eine Einzelhaltung nicht zulässig. Alpakas und Lamas werden fünfzehn bis fünfundzwanzig Jahre alt.

In der Schweiz sind mehrere Gesetze gültig, die Einfluss auf eine tiergerechte Haltung von Alpakas und Lamas nehmen. Das Tierschutzgesetz (TSCHG) dient dem Schutz der Würde und des Wohlergehens der Tiere. Nach Art 31 des TSchG ist bei gewerblicher Nutzung eine Bewilligung erforderlich und es muss ein Sachkundenachweis für die Haltung vorliegen. Die ausführende Tierschutzverordnung (TSchV) regelt die Haltung, die Nutzung und den Umgang mit den Tieren. Hierauf baut die Verordnung des Bundesamtes für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) über die Haltung von Nutztieren und Haustieren (HaustierV) auf.

Das BLV hat eine auf allen gesetzlichen Vorgaben basierende Fachinformation herausgegeben. Sie nennt alle Mindestanforderungen für die Haltung von Lamas und Alpakas.