10 Gründe, wieso du dein Kind für die Skischule anmelden solltest

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Skischulen bieten eine grossartige Gelegenheit, um das Skifahren unter professioneller Anleitung zu lernen. Obwohl es auch möglich ist, dem Kind das Skifahren selber beizubringen, weist der Unterricht in der Skischule zahlreiche Vorteile auf.

Mehr über Skischule erfahren

Wenn die Wintersaison vor der Tür steht, freut sich Gross und Klein auf die verschneiten und frisch präparierten Pisten. Die Ski werden aus dem Keller geholt und es wird kontrolliert, ob die Skiausrüstung auch noch passt.

Vielleicht fragst du dich bei all der Vorfreude, ob sich für dein Kind der Unterricht in der Skischule lohnt. Um dir die Vorteile einer Skischule für dich und dein Kind aufzuzeigen, haben wir ein Interview mit Experten geführt.

Beat Wälti von Zermatters und Beat Gautschi von Prime Mountain Sports erklären uns, weshalb sich der Unterricht in einer Skischule für dein Kind lohnt. Sogar dann, wenn du seit Jahren selbst Ski fährst. Denn selber Skifahren und es deinem Kind beizubringen, sind zwei ganz unterschiedliche Dinge.

Professionelle Betreuung ist in der Skischule gewährleistet

Dein Kind ist die ganze Zeit gut aufgehoben und wird professionell betreut. In gewissen Skischulen, wie beispielsweise bei Zermatters in Zermatt, beinhaltet die Betreuung sogar ein begleitetes Mittagessen. Dort kann sich dein Kind vom Unterricht erholen und mit den anderen Kindern zu Mittag essen.

Unterricht erfolgt durch ausgebildete und erfahrene Fachleute

Beat Gautschi von Prime Mountain Sports sagt: “Skilehrerinnen und Skilehrer sind ausgebildet, um Kinder und Erwachsene professionell zu unterrichten. Dadurch sind die Lektionen optimal strukturiert, um Schritt für Schritt das Skifahren oder Snowboarden zu erlernen.”

Ausserdem weisen die Skilehrer laut Gautschi ein vertieftes Wissen über Skitechnik auf. Du greifst also auf einen grossen Erfahrungsschatz der Skilehrer zurück und profitierst davon, dass sie schon viele unterschiedliche Gäste unterrichtet haben.

(Foto: Zermatters)(Foto: Zermatters)
Skischule in Zermatt (Foto: Zermatters)Skischule in Zermatt (Foto: Zermatters)

Schwierigkeit des Unterrichts wird dem Kind angepasst

Als Elternteil kann es dir schwerfallen, zu merken, wenn dein Kind auf der Piste über- oder unterfordert ist. Der Vorteil der Skischule besteht laut Beat Gautschi auch darin, dass die Skilehrer darauf achten, dass dein Kind richtig gefordert ist. Die Schwierigkeit der Übungen wird nur langsam erhöht, so dass dein Kind gut folgen kann.

Gautschi fügt an: “Wenn nicht ausgebildete Personen Kinder unterrichten, sehe ich oft, dass sie zu schnell auf schwierigere Pisten gehen. Meist will man dabei den Kindern etwas Neues zeigen und etwas bieten. Für die Kinder ist dies jedoch nicht notwendig. Einen spannenden und lehrreichen Unterricht kann man über mehrere Tage auf derselben Piste gestalten und immer anspruchsvollere Übungen einbauen. So werden die Kinder selbstsicher und werden nicht überfordert.”

Auch Beat Wälti von Zermatters bekräftigt dieses Argument: “Das Unterrichtskonzept von Swiss Snowsports, nach welchem wir unterrichten, ist auf das individuelle Können der Kinder abgestimmt. So kommt es nicht zu Unter- oder Überforderungen.”

Wenn du also unsicher bist, ob dein Kind zu viel oder zu wenig gefordert wird, weisst du es in einer Skischule in guten Händen.

Hartnäckige Fehler werden vermieden

Einmal antrainierte Fehler sind oft schwer wieder loszuwerden. Professionelle Skilehrerinnen und Skilehrer achten während dem Unterricht darauf, dass dein Kind keine bleibenden Fehler in der Technik lernt. Wenn sie sehen, dass dein Kind einen Fehler macht, helfen sie ihm, diesen gleich zu korrigieren. So wird verhindert, dass sich falsche Angewohnheiten manifestieren können.

Unterricht erfolgt auf spielerische Art

Kinder lernen laut Beat Gautschi am besten auf eine spielerische Art. “Wir verpacken häufig Übungen in ein Spiel oder eine Geschichte. Dabei merken die Kinder manchmal gar nicht, dass wir spezifische Skitechnik trainieren. Aber sie haben Spass – gerade auch deswegen, weil sie mit Gleichaltrigen unterwegs sind.”

Auch Beat Wälti beobachtet, dass die Kinder durch die Unterrichtsgestaltung motiviert und mit viel Freude bei der Sache sind. Schliesslich macht Lernen in der Gruppe mit anderen Kindern einfach Spass. So viel, dass die Kinder oft im nächsten Jahr wieder in die Skischule gehen wollen.

Schnelle und messbare Lernfortschritte dank der Skischule

Der Unterricht in der Skischule basiert auf einem gut durchdachten und ausgeklügelten Unterrichtskonzept. Beat Wälti sieht darin den Vorteil, dass das Kind dadurch schneller und in der Regel auch motivierter einen Lernerfolg verzeichnet.

Mit der Swiss Snow League sind zudem die Fortschritte mit verschiedenen Levels (blau, rot und schwarz) messbar. Laut Wälti ist es immer mit einer grossen Freude und Stolz verbunden, wenn ein Kind das nächste Level erfolgreich absolviert hat. Zudem kannst du sicher sein, dass dein Kind von Experten unterrichtet wird und somit rasch Lernfortschritte erzielt.

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(Foto: Zermatters)(Foto: Zermatters)
(Foto: Zermatters)(Foto: Zermatters)

Gewinnchance liegt bei 100%

Als Höhepunkt jedes Skikurses nennt Beat Wälti das Skirennen am Freitag. Es stellt ein wichtiges Erlebnis für die Kinder dar, wo sie ihr Gelerntes unter Beweis stellen können. Das Beste dabei ist, dass jedes Kind eine Medaille nachhause mitnimmt.

Kinder hören besser auf Skilehrer als auf Eltern

Ob diese Aussage tatsächlich auf alle Kinder zutrifft, wagen wir hier nicht zu beantworten. Beat Gautschi hat allerdings schon öfter festgestellt, dass die Kinder beim Skifahren Lernen besser auf die Skilehrer hören als auf ihre Eltern. Allenfalls kannst du dir den einen oder anderen Kampf mit deinem Kind ersparen, wenn es seine Fähigkeiten auf der Piste von einem Profi unterrichtet bekommt.

Freie Zeit für die Eltern auf der Piste

Während dein Kind im Unterricht ist, hast du Zeit für dich selber. Ob du selber deine Fähigkeiten mit einem Privatlehrer verbessern oder ein paar elegante Schwünge auf der Piste drehen möchtest, ist dir überlassen. Um dein Kind musst du dir in der Zwischenzeit keine Sorgen machen. Es ist in der Skischule bestens aufgehoben und freut sich bestimmt schon, dir seine Fortschritte zu zeigen.

Neue Freundschaften werden in der Skischule geschlossen

Durch die bunt durchmischten Gruppen in der Skischule hat dein Kind die Gelegenheit, Freundschaften mit anderen Kindern zu schliessen. Sie sehen sich jeden Tag zum Unterricht und lernen sich besser kennen. Nicht selten entstehen auch Freundschaften, die über die Landesgrenze hinausgehen. Diese Erfahrungen sind laut Beat Wälti wertvoll für das Kind und tragen positiv zu seiner weiteren Entwicklung bei.

Skischule Flims Laax Falera (Foto: Flims Laax Falera)Skischule Flims Laax Falera (Foto: Flims Laax Falera)
Skifahren mit Snowli (Foto: Schweiz Tourismus Christian PfammatterSkifahren mit Snowli (Foto: Schweiz Tourismus Christian Pfammatter

Du siehst also, dass es zahlreiche Vorteile gibt, wenn dein Kind das Skifahren in der Skischule lernt. Ob es nun Anfänger ist oder schon Erfahrung hat, ist dabei nicht relevant. Nach dem Unterricht werdet ihr auf jeden Fall gemeinsam den Winter auf den Skipisten geniessen können.

Herzlichen Dank an die beiden Experten Beat Wälti und Beat Gautschi für die tollen Tipps.

FAQ

  • Unterrichten Skischulen immer in Gruppen?
  • Welche Kurse sind als Aufbaukurse denkbar?
  • Kann ich als Erwachsener noch das Skifahren erlernen?
  • Was muss ich als Anfänger beachten?