Aletsch Arena – autofreies Plateau unterhalb des Aletschgletschers

Travel Guide

Das Kunstwort Aletsch Arena bezeichnet das gesamte südliche Gebiet unterhalb des Aletschgletschers und des Fieschergletschers. Der Aletsch Wald verbindet Gletscher und Aletsch Arena miteinander.

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Ebenso wie der Aletschgletscher selbst und das Jungfraujoch zählen der Aletsch Wald und die Aletsch Arena zum UNESCO-Weltnaturerbe.

  • Die Aletsch Arena liegt auf 2.000 bis 2.900 Metern.
  • Sie umfasst die Gebiete der Gemeinden Mörel-Filet, Riederalp, Bettmeralp, Fiesch, Fieschertal und Lax sowie die zugehörigen Bergbahnen Bettmeralp, Fiescheralp und Riederalp.
  • Das Aletschplateau ist das Sonnenplateau der Aletsch Arena und vollkommen autofrei.

Aletsch Arena: Lage und Anfahrt

Die Aletsch Arena umfasst das Gebiet der Gemeinden Gemeinden Mörel-Filet, Riederalp, Bettmeralp, Fiesch, Fieschertal und Lax. Das gesamte Gebiet gehört zum UNESCO-Weltnaturerbe Schweizer Alpen Jungfrau-Aletsch. Da es vollkommen autofrei ist, gelangt man in die Aletsch Arena motorisiert nur mit den Bergbahnen.

Das Auto kann an den Talstationen Mörel, Betten-Dorf und Fiesch abgestellt werden. Die Luftseilbahn befindet sich jeweils in der unmittelbaren Nähe zum Bahnhof und den grossen Parkplätzen oder Parkhäusern. Beachte: Da auf den autofreien Strassen auf der Riederalp, der Bettmeralp und der Fiescheralp im Winter regelmässig Schnee liegt, ist es ratsam, für die An- und Abreise einen Gepäcktransport zwischen Unterkunft und Bergstation zu buchen.

Wichtig zu wissen: Im Winter sind die Pässe Furka und Oberalp gesperrt.

In der Gemeinde Mörel-Filet (Kanton Wallis) liegt das Parking Aletsch. Die benachbarte Luftseilbahn auf die Riederalp (Aletsch Arena) wird in zwei Minuten zu Fuss erreicht.

Das Parkhaus erreicht man ab Genf in 2:40 Std., ab Basel in drei Stunden und von Zürich in 2:45 Stunden. Es ist ratsam, für die Anreise die Autoverladezüge in Goppenstein (BLS) oder Realp (MGB) zu nutzen.

Die Anreise mit dem öffentlichen Verkehr erfolgt über die Zubringerbahnen Mörel–Riederalp, Betten Talstation–Bettmeralp sowie Fiesch–Fiescheralp. Sie verkehren das ganze Jahr über und gehören zum GA- und Halbtax-Streckennetz der SBB.

Bergbahnen zur Aletsch Arena, Sessellifte und Skilifte

Bergbahnen zur Aletsch Arena fahren auf die Riederalp, die Bettmeralp und die Fiescheralp mit dem Eggishorn. Insgesamt hat die Aletsch Arena 35 Lifte und Bahnen, die zusammen bis zu beinahe 42.000 Menschen in der Stunde befördern können. Fahrplan und Betriebszeiten werden auf der Seite der Aletsch-Bahnen aktuell angezeigt.

Um in der autofreien Aletsch Arena mobil zu sein, gibt es den Aletsch Express. Bettmeralp und Riederalp bieten somit zwischen den Orten einen Shuttleservice an. Gepäck nimmt der Aletsch Express allerdings nicht mit. Während der Sommermonate verkehrt der umweltfreundliche Elektrobus im Halbstunden- bzw. Stundentakt.

Bergbahnen Aletsch Arena: Riederalp

Zur Riederalp fahren zwei Luftseil – Bergbahnen der Aletsch Arena und zwei Sessellifte. Dazu kommen zwei Ski-Schlepplifte.

Von Mörel (759 Meter) auf die Riederalp (1925 Meter) fahren zwei Luftseilbahnen. Eine der Bahnen endet in Ried-Mörel (1188 Meter). Von hier kommt man mit einer weiteren Luftseilbahn bis Riederalp West. Die andere Luftseilbahn fährt direkt nach Riederalp Mitte. An der Mittelstation in Greich (1361 m) kann aus- oder zugestiegen werden.

Mörel-Greich-Riederalp

Die Kabinen – Luftseilbahn kann 80 Menschen gleichzeitig befördern. 2006 wurde die Luftseilbahn in Betrieb genommen, die acht Meter pro Sekunde erreicht. Die Strecke von Mörel über Greich nach Riederalp Mitte bewältigt die Bahn in 6:20 Minuten.

Facts:

  • 759 m Talstation
  • 1.950 m Bergstation
  • 1.141 m Höhenmeter
  • 2.798 m Strecke
  • 600 Personen/Stunde

Mörel-Ried-Mörel 1

Die 6-er Gondelbahn Mörel 1 gibt es seit 1996. Sie fährt von Mörel nach Ried in 3:50 Minuten bei einer Geschwindigkeit von 5 Metern pro Sekunde.

Facts:

  • 759 m Talstation
  • 1.200 m Bergstation
  • 441 m Höhenmeter
  • 1.037 m Strecke
  • 1000 Personen/Stunde

Ried-Mörel-Riederalp 2

Die seit 1987 in Betrieb befindliche 6-er Gondelbahn Riederalp 2 nimmt die Gäste in Ried auf und bringt sie weiter zur Riederalp. Sie ist eine Einseil-Umlaufbahn und benötigt 07:20 Minuten. Dabei erreicht sie eine Geschwindigkeit von fünf Metern pro Sekunde.

Facts:

  • 1.200 m Talstation
  • 1.950 m Bergstation
  • 750 m Höhenmeter
  • 1.980 m Strecke
  • 1000 Personen/Stunde

Kombi-Gletscherbahn Riederalp-Blausee-Moosfluh

Die Kombi-Gletscherbahn Riederalp-Blausee-Moosfluh bietet neben 8er Kabinen auch 6er-Sessel. Die 18 Kabinen und 70 Sessel hängen im Verhältnis 1:4 am selben Tragseil.

Die Mittelstation wird im Winter nicht zum Ein- und Aussteigen benutzt. Hier verändert sich der Berg mit dem Rückgang des Aletschgletschers. Daher wurden Spezialkonstruktionen an der Mittel- und der Bergstation angebracht. So können geologische Setzungen jederzeit ausgeglichen werden.

Die Gletscherbahn Moosfluh wurde 2015 in Betrieb genommen. mit einer Geschwindigkeit von 5 Metern pro Sekunde benötigt die Kombibahn von der Riederalp bis zur Moosfluh insgesamt 6:30 Minuten.

Facts:

  • 1.885 m Talstation
  • 2.335 m Bergstation
  • 450 m Höhenmeter
  • 1.754 m Strecke
  • 2400 Personen/Stunde

Riederalp – Hohfluh

Die aus 2009 stammende 4-er Hochgeschwindigkeits-Sesselbahn nach Hohfluh besitzt Abdeckhauben und ist kuppelbar. Sie fährt mit 5 Metern pro Sekunde und benötigt insgesamt 3:40 Minuten.

Facts:

  • 1.929 m Talstation
  • 2.227 m Bergstation
  • 296 m Höhenmeter
  • 1.010 m Strecke
  • 2000 Personen/Stunde

Riederalp – Riederfurka

Der 4-er Sessellift Riederfurka wurde 1993 erbaut. Mit der Geschwindigkeit von zwei Metern pro Sekunde fährt die Bahn sechseinhalb Minuten von der Riederalp zur Riederfurka.

Facts:

  • 1.876 m Talstation
  • 2.119 m Bergstation
  • 243 m Höhenmeter
  • 702 m Strecke
  • 2050 Personen/Stunde

Bergbahnen Aletsch Arena: Bettmeralp

Neben den Luftseil – Bergbahnen der Aletsch Arena gibt es hier eine Gondelbahn zur Moosfluh und eine zum Bettmerhorn (2647 m). Dazu kommen verschiedene Sessellifte, die in der Mehrzahl den Skifahrern vorbehalten sind, sowie Ski-Schlepplifte.

Ab Betten (826 Meter) auf die Bettmeralp (1950 Meter) fahren zwei Luftseilbahnen. Eine von ihnen endet zunächst auf halber Strecke in Betten Dorf (1203 Meter). Ab dort geht eine dritte Luftseilbahn nach oben.

Betten-Talstation zur Bettmeralp

Die Kabinen – Luftseilbahn fasst 125 Menschen. Sie wurde 1974 erbaut und fährt zwischen Betten und Bettmeralp mit einer Geschwindigkeit von acht Metern pro Sekunde. Für die Fahrt benötigt sie eine Fahrtzeit von insgesamt 5:40 Min.

Facts:

  • 832 m Talstation
  • 1.933 m Bergstation
  • 1.101 m Höhenmeter
  • 2.446 m Strecke
  • 970 Personen/Stunde

Betten-Talstation nach Betten-Dorf

Von der Talstation bis Betten-Dorf bringt die Kabinen-Seilbahn 48 Menschen nach oben. Die Bergbahn wurde 1972 erbaut und erreicht eine Geschwindigkeit von sieben Metern pro Sekunde. Für die Strecke benötigt die Luftseilbahn 2:20 Minuten.

Facts:

  • 832 m Talstation
  • 1.199 m Bergstation
  • 367 m Höhenmeter
  • 872 m Strecke
  • 350 Personen/Stunde

Betten-Dorf nach Bettmeralp

Von Betten-Dorf zur Bettmeralp fährt die Kabinen-Seilbahn mit 50 Menschen nach oben. Die 1967 erbaute Bergbahn erreicht eine Geschwindigkeit von zwei Metern pro Sekunde und benötigt insgesamt für die Strecke fünfzehn Minuten.

Facts:

  • 1.199 m Talstation
  • 1.931 m Bergstation
  • 732 m Höhenmeter
  • 1610 m Strecke
  • 500 Personen/Stunde

Alpmatten (Bettmeralp)

Der Schräglift Alpmatten ist eine im Jahr 2000 erbaute Standseilbahn für acht Personen. Die Geschwindigkeit von einem Meter pro Sekunde erlaubt eine Gesamtfahrzeit von 2:30 Min.

Facts:

  • 1920 m Talstation
  • 1959 m Bergstation
  • 30 m Höhenmeter
  • 134 m Strecke
  • 100 Personen/Stunde

Bettmeralp-Bettmerhorn

Die 8-er Gondelbahn von 1995 verkehrt als Einseil-Gondelbahn von der Bettmeralp zum Bettmerhorn. Mit einer Geschwindigkeit von 5 Metern pro Sekunde benötigt die Bahn 8:30 Minuten.

Facts:

  • 1.991 m Talstation
  • 2.652 m Bergstation
  • 662 m Höhenmeter
  • 2.324 m Strecke
  • 2400 Personen/Stunde

Bettmeralp – Wurzenbord

Die 4er Hochgeschwindigkeits-Sesselbahn wurde 2003 eingeweiht. Sie ist kuppelbar und besitzt Abdeckhauben. Mit 5m/s erreicht die Sesselbahn Wurzenbord in nur vier Minuten. Fussgänger werden im Winter nur bergwärts mitgenommen.

Facts:

  • 1.966 m Talstation
  • 2.224 m Bergstation
  • 258 m Höhenmeter
  • 1.075 m Strecke
  • 2000 Personen/Stunde

Bettmeralp-Schönbiel

Die 6-er Hochgeschwindigkeits-Sesselbahn aus 1998 fährt in 6:10 Minuten von der Bettmeralp bis Schönbiel. Die Sessel haben Abdeckhauben und sind kuppelbar. Die Geschwindigkeit beträgt 5 Meter pro Sekunde. Im Winter werden Fussgänger nicht mitgenommen.

Facts:

  • 1.956 m Talstation
  • 2.296 m Bergstation
  • 340 m Höhenmeter
  • 1.670 m Strecke
  • 2800 Personen/Stunde

Bettmeralp-Blausee

Die 4er Hochgeschwindigkeits-Sesselbahn stammt aus dem Jahr 2010. Sie ist kuppelbar und hat orangefarbene Wetterschutzhauben. Die Sesselbahn Bettmeralp-Blausee besitzt eine Mittelstation. Die Sessel sind mit kindersicheren Sicherheitsbügeln versehen. Für die Fahrt benötigt die Bahn bei einer Geschwindigkeit von 5 Metern pro Sekunde insgesamt vier Minuten.

Facts:

  • 1.940 m Talstation
  • 2.207 m Bergstation
  • 267 m Höhenmeter
  • 1.079 m Strecke
  • 2000 Personen/Stunde

Bergbahnen Aletsch Arena: Fiescheralp / Eggishorn

Die Bergbahnen der Aletsch Arena zur Fiescheralp (2227m) und weiter zum Eggishorn (2879) sind aufeinander abgestimmt. Dazu kommen einige Sessellifte für Skifahrer und Ski-Schlepplifte.

Fiesch-Kühboden

Die 10-er Gondelbahn wurde erst 2019 eingeweiht. Sie verkehrt als Ein-Seil- Umlaufbahn zwischen Fiesch und Kühboden. Mit sieben Metern pro Sekunde erreicht die Kabinenbahn ihr Ziel in 7:48 Minuten.

Facts:

  • 1.083 m Talstation
  • 2.227 m Bergstation
  • 1.144 m Höhenmeter
  • 2.698 m Strecke
  • 1880 Personen/Stunde

Fiescheralp-Eggishorn

Die 1988 erbaute Kabinenbahn befördert 45 Personen direkt zum Eggishorn. Sie erreicht eine Geschwindigkeit von acht Metern pro Sekunde und benötigt für die Gesamtstrecke 4:10 Minuten.

Facts:

  • 2.225 m Talstation
  • 2.879 m Bergstation
  • 654 m Höhenmeter
  • 1.836 m Strecke
  • 495 Personen/Stunde

Talegga

Die Talegga ist eine 6er Hochgeschwindigkeits-Sesselbahn mit Abdeckhauben. Die Sesselbahn ist kuppelbar. Mit einer Geschwindigkeit von fünf Metern pro Sekunde erreicht die Bahn in sechseinhalb Minuten von der Fiescheralp in Richtung Eggishorn. Die Bahn endet knapp 150 Meter unterhalb des Gipfels. Im Winter ist der Sessellift ausschliesslich Skifahrern vorbehalten.

Facts:

  • 2.205 m Talstation
  • 2.724 m Bergstation
  • 518 m Höhenmeter
  • 1.782 m Strecke
  • 2200 Personen/Stunde

Heimatt-Kühboden

Die kuppelbare 4-er Hochgeschwindigkeits-Sesselbahn fährt mit der Geschwindigkeit von 5 Metern pro Sekunde 4:10 Minuten.

Facts:

  • 1.848 m Talstation
  • 2.301 m Bergstation
  • 453 m Höhenmeter
  • 1.144 m Strecke
  • 1400 Personen/Stunde

Fiescheralp – Flesch

Die 4-er Hochgeschwindigkeits-Sesselbahn Flesch ist kuppelbar und fährt seit 1993 von der Fiescheralp in Richtung Eggishorn. Mit der Geschwindigkeit von 5 Metern pro Sekunde erreicht die Sesselbahn in fünf Minuten ihr Ziel.

Facts:

  • 2.208 m Talstation
  • 2.630 m Bergstation
  • 422 m Höhenmeter
  • 1.357 m Strecke
  • 2.400 Personen/Stunde

Ausführliche Informationen zur Anreise und aktuelle Betriebszeiten finden sich aktuell auf den Seiten der Aletschbahnen.

Sehenswürdigkeiten der Aletsch Arena

Gern besuchte Orte in der Aletsch Arena sind Aussichtspunkte, die einen direkten Blick auf den Grossen Aletschgletscher zulassen. Das gewaltige Eis, das von Jahr zu Jahr etwas kleiner wird, fasziniert jeden Besucher. Der ruhige Aletschwald, der sich am Gletscher entlangzieht, wird ebenfalls gern besucht.

Die Bettmeralp hat ein besonderes Wetterphänomen zu bieten. Da sie oberhalb des Rhonetals liegt, kommt es im Winter vor, dass auf der Bettmeralp die Sonne scheint und im Tal Hochnebel herrscht. Dies führt zu besonders schönen Ausblicken.

Bergseen üben eine besondere Anziehungskraft aus. Ihr klares Wasser und ein gesunder Fischbestand haben etwas Beruhigendes für die ganze Familie. Hier lässt es sich vor allem im Hochsommer gut rasten, ein kühles Bad nehmen oder mit dem Boot auf den See fahren.

Zu den Sehenswürdigkeiten in und um die Aletsch Arena gehören:

  • Aletschgletscher
  • Fieschergletscher
  • die vier Aussichtsgipfel auf der Aletsch Arena
  • Massaschlucht-Hängebrücke „Aletsch“
  • Aletschwald
  • Bettmersee
  • die Märjelenseen
  • Pro Natura Zentrum Aletsch – Villa Cassel

Aletschgletscher

Der Aletschgletscher hat seinen Ursprung in der etwa 4000 m hoch gelegenen Jungfrau-Region. Er zählt als Kernstück des UNESCO-Welterbes Schweizer Alpen Jungfrau-Aletsch.

Drei mächtige Firnfelder fliessen am Konkordiaplatz mit dem kleinen Grüneckfirn zusammen. Zu den mächtigen Firmfeldern gehören:

  • das Grosse Aletschfirn
  • das Jungfraufirn und
  • das Ewigschneefeld.

Am Konkordiaplatz entsteht somit der Grosse Aletschgletscher. Der Konkordiaplatz ist sechs Quadratkilometer gross und die Eisdicke beträgt hier mehr als 900 Meter.

Der Grosse Aletschgletscher fliesst pro Jahr mit einer Geschwindigkeit von etwa 200 Metern in Richtung Rhonetal weiter. Unter dem Druck der mächtigen Eismassen wurden und werden Täler geformt und Felsen abgeschliffen.

Fieschergletscher

Der Fieschergletscher ist ein Talgletscher, der östlich des Aletschgletschers liegt. Er ist etwa 14,7 Kilometer lang. Nach dem Aletschgletscher gilt er nach wie vor als zeitlängster Gletscher der Alpen. Von der Gesamtfläche her ist er der drittgrösste Gletscher der Alpen. Seine Fläche betrug im Jahr 2017 knapp 30 m². Auch flächenmässig ist der Aletschgletscher der grösste Gletscher, an zweiter Stelle kommt aber der Gornergletscher.

Der Fieschergletscher ist verhältnismässig schmal, da er sich zwischen Wannenhorn und Wasenhorn hindurchzwängt. Er endet bei einem grossen Felsriegel, der bei Hochständen den Gletscher in zwei Gletscherzungen teilt. Der letzte Hochstand war im 17. Jahrhundert. Heute gibt es eine Mess-Station am Abfluss des Fieschergletschers.

Die vier Aussichtsgipfel auf der Aletsch Arena

Von allen Aussichtsgipfeln kann ein atemberaubendes Panorama betrachtet werden. Im Norden sind Jungfrau; Mönch und Eiger, aber auch das Finsteraarhorn und das Wannenhorn zu sehen. Matterhorn, die Mischabelgruppe, der Dom und das Weisshorn werden im Süden entdeckt. Am Meisten beeindruckt der 23 Kilometer lange Aletschgletscher. Er ist der längste Gletscher der Alpen.

Alle vier View Points liegen auf der Route der «Grand Tour of Switzerland» von Schweiz Tourismus. Informationen zu allen vier Aussichtspunkten und der Anreise mit den Aletsch Bahnen erhalten Interessenten unter der Telefonnummer Tel.: +41 27 928 41 41.

Wegen der Höhe sind hier zwar immer frische Temperaturen, aber das Wetter ist meist beständig. Daher ist an allen vier View Points die freie Sicht fast immer sehr gut.

View Point Eggishorn 2869 m

Der Aussichtspunkt Eggishorn ist der höchste der vier Aussichtspunkte in der Aletsch Arena. Von hier aus ist die Sicht auf die kompletten 23 Kilometer des Aletschgletschers möglich. Die Sicht geht sogar bis zum Konkordiaplatz. Jungfrau, Mönch und Eiger sind sowieso immer im Blick.

An diesem Aussichtspunkt gibt es einen Foto-Spot. Die Horli- Hitta sorgt für Verpflegung. Zum View Point Eggishorn gelangt man mit den Aletsch Bahnen ab Fiesch via Fiescheralp und von der dortigen Bergstation gehts weiter mit der Luftseilbahn zum Eggishorn. Ab der zweiten Bergstation sind es noch 400 Meter zu Fuss.

Bettmerhorn 2647 m

Der zweithöchste Aussichtspunkt der Aletsch Arena blickt auf die lange Gerade und die grosse Kurve des Aletschgletschers. Hier ist auch regelmässig das Ziel des Aletsch Halbmarathons.

Das Panorama-Restaurant Bettmerhorn versorgt Besucher mit Essen und Getränken. Die multimediale Ausstellung Gletscherwelt Bettmerhorn informiert umfassend über den Grossen Aletschgletscher und dessen Geheimnisse. Am Bettmerhorn ist der Aussichtspunkt barrierefrei.

Erreicht wird der Aussichtspunkt Bettmerhorn ab der Betten Talstation mit der Luftseilbahn auf die Bettmeralp. Dort führt ein 15-minütiger Fussmarsch zur Gondelbahn auf der anderen Seite des Dorfes. Die Luftseilbahn fährt direkt auf das Bettmerhorn.

Moosfluh 2333 m

Der Aussichtspunkt Moosfluh ist nicht weit entfernt von der Hohfluh. Ein Fernrohr erlaubt den Blick sehr weit über den Gletscher und in die Berge. Die benachbarte Bar Buvette sorgt für Snacks und Erfrischungen.

Erreicht wird die Moosfluh ab Mörel mit den Aletsch-Bahnen, zunächst bis Riederalp Mitte. Hier steigt man um auf die Gletscherbahn Moosfluh. Sie besteht im Sommer aus Gondeln und ist im Winter eine Kombination aus Gondeln und Sesseln.

Hohfluh 2227 m

Der View Point Hohfluh blickt über die Kurven des Aletschgletschers. Durch die Nähe zur Moosfluh empfiehlt sich die Kombination beider Aussichtspunkte.

Erreicht wird dieser Aussichtspunkt mit den Aletschbahnen von Mörel nach Riederalp Mitte oder Riederalp West. Zur Hohfluh fährt die Sesselbahn ab der Riederalp.

Massaschlucht-Hängebrücke „Aletsch“ zwischen Riederalp und Belalp

Nur ein kurzer Spaziergang führt von der Riederalp über Riederfurka, den Teiffe Wald und das Biotop Grünsee bis zur Hängebrücke. Sie überspannt in achtzig Metern Höhe 126 Meter lang die Massaschlucht und den darin schmelzenden Aletschgletscher. Mit der Brücke wurde dem Rechnung getragen, dass wegen des Schmelzprozesses die Gletscherüberquerung an dieser Stelle nicht mehr möglich ist. Beliebt sind die etwa vierstündigen Wanderungen zur oder von der Belalp.

Der Aletschwald

Der Aletschwald liegt unterhalb des Jungfraujochs und oberhalb des südwestlichen Gletscherrandes. Er verbindet den Grossen Aletschgletscher mit der Aletsch Arena. Er liegt in de subalpinen Höhenzone zwischen 1.600 und 2.200 Metern am nordwestlichen und nördlichen Hang von Moosfluh und Hohfluh.

Der Wald besteht in seinem oberen Teil aus Lärchen und Arven (Zirben, Zirbelkiefern), die locker über die Fläche verteilt sind. Dazwischen ist der Boden mit niedrigen Sträuchern und Heidelbeeren sowie Erika bedeckt. Die Sträucher sind mehrheitlich Alpenrosen, die hier im Juli weitflächig blühen. Im Gebiet des Aletschwaldes sind auch Hochmoore vorhanden.

Das Einzigartige an diesem Wald sind die von Pflanzen neu besiedelten Seitenmoränen, wo sich der Gletscher bereits zurückgezogen hat. Hier sind deutlich die einzelnen Stadien der Neubesiedlung durch die Pflanzen zu sehen. Am Anfang stehen erste Moospolster, dann kommen Steinbrechgewächse hinzu und im letzten Stadium stehen uralte Arvenbäume.

Im Wald leben:

  • Murmeltiere
  • Gämsen
  • Birkhühner
  • Tannenhäher
  • Steinadler
  • Rothirsche (nur im Sommer)

Da sich Tannenhäher vor allem von Zirbennüssen ernähren, sorgen sie für die Verbreitung der Zirben. Sie sind im Wald besonders im Herbst beim lauten Knacken der Nüsse in den Bäumen zu beobachten.

Seit 2001 gehört der Aletsch-Wald zum UNESCO Welterbe Schweizer Alpen Jungfrau-Aletsch. Er ist zudem Teil eines Jagdbanngebietes. Die Jagd ist hier verboten.

Bettmersee in der Aletsch Arena

Der Bettmersee liegt auf knapp 2000 Metern Höhe und umfasst eine Fläche von etwa sechs Hektar. Man kann in dem kühlen See im Sommer baden und fischen (Donnerstag Schontag), surfen oder Boot fahren. Stand Up Paddling ist eine neu hinzugekommene Sportart am See. Für Kinder ist am Bettmersee ein Naturplanschbecken vorhanden.

  • Bootsvermietung: täglich von 10 bis 18 Uhr (Mitte Juni bis Mitte Oktober)
  • Fischen: Tagespatente gibt es im Bootshaus, im Infocenter Bettmeralp, oder im Gemeindebüro für CHF 20.
  • Infocenter Bettmeralp, Telefon 0041-27 928 58 58.

Um zum Bettmersee zu gelangen, fährt man mit der Luftseilbahn zur Bettmeralp. Von dort aus ist man in wenigen Minuten am See.

Murmeltierlernpfad

Zum Bettmersee führt aus östlicher Richtung (Bättmer-Hüttli) der Murmeltierlernpfad. Von der Bergstation der Luftseilbahn Bettmeralp gelangen Wanderer in östlicher Richtung zum Sessellift. Einer der beiden Sessellifte Wurzenbord oder Schönbiel hat im Sommer geöffnet. Nachlesen kann man dies auf der Seite Statusbericht der Aletsch-Bahnen. Unterwegs gibt es vier Stationen mit Informationstafeln, die über die Murmeltiere informieren. Auf diesem Weg sind die Chancen gut, einige der scheuen Tiere direkt beobachten zu können.

Die Märjelenseen in der Aletsch Arena

Eine kleine Seenkette liegt am östlichen Rand des Aletschgletschers. Sie sind in einer Senke auf einer Höhe ab 2302 Metern über Meer zu finden und werden vom Aletschgletscher gespeist. Die Senke wird flankiert vom Eggishorn (2927 m) und vom Strahlhorn (3026,5). Direkt an den Seen liegt die Berghütte Gletscherstube.

Im 19. Jahrhundert war es noch ein grosser See, der zum Gletscherrandsee aufgestaut war. Damals war er etwa 1,6 Kilometer lang und 500 Meter breit. Das plötzliche Abfliessen des Sees durch Gletscherspalten führte im Massa-Tal oftmals zu grossen Überschwemmungen. Heute ist der grösste der Märjelenseen der etwa 100 Meter lange und etwa 60 Meter tiefe Hintersee.

Wanderungen vom Bettmerhorn oder von der Bettmeralp zu den Märjelenseen sind sehr beliebt. Auch die grosse Drei Seen-Wanderung führt hier entlang.

Eine etwa dreizehn Kilometer lange Rundwanderung vom Eggishorn via Märjelensee zur Fiescheralp führt zusätzlich auch am Tälligratsee vorbei.

Beinahe 60 Kilometer lang ist die schönste Mountainbiketour durch die Aletsch Arena zu den Märjelenseen.

Erreichen kann man die Seen nur zu Fuss oder mit dem Mountainbike. Zu Fuss nehmen Wanderer von Fiesch aus die Luftseilbahn bis zur Fiescheralp und von dort eine weitere Seilbahn bis zum Eggishorn. Ab der Bergstation Eggishorn sind etwa sechs Kilometer bergab zu laufen.

Pro Natura Zentrum Aletsch Arena – Villa Cassel

Das Pro Natura Zentrum Aletsch wurde als erstes Naturkundezentrum der Schweiz 1976 eröffnet. Es befindet sich auf der Riederalp/Riederfurka. Die Villa Cassel ist von Juni bis Oktober geöffnet.

Ihr Thema sind Flora und Fauna der Aletsch Arena sowie ihr Schutz. Neben der ständigen Ausstellung gibt es hier auch einen Alpengarten. Veranstaltungen und geführte Exkursionen werden regelmässig durchgeführt. Tägliche Führungen durch die Villa Cassel finden in der Saison ab Ende Juni bis Mitte Oktober von 15 bis 16 Uhr statt.

Die Matterhorn Gotthard Bahn (MGB) fährt ab Brig, Göschenen oder Disentis bis Mörel. Ab Mörel fährt eine Luftseilbahn auf die Riederalp. Von der Riederalp West ist die Villa zu sehen. Von hier aus ist es noch ein halbstündiger Fussmarsch mit etwa einhundert Höhenmetern. Der Weg zur Villa ist gut beschildert.

Preise in der Aletsch Arena

Der Aletsch Entdeckerpass ist eine Tageskarte, die folgende Anlagen umfasst:

  • Zugstrecke Brig-Mörel-Betten Talstation-Fiesch-Fürgangen
  • Sportbus Fiesch-Fieschertal im Winter
  • alle Anlagen, die zu sämtlichen Ausflugsgipfeln führen
  • alle Anlagen mit angrenzenden Wanderwegen

Dazu gehören alle Zubringeranlagen, die vom Tal aus zum Plateau hinauf führen, die vier View Point Anlagen Hohfluh, Moosfluh, Bettmerhorn und Eggishorn, sowie die Bergfahrt des Sesselliftes Wurzenbord.

Preise des Aletsch Entdeckerpasses (CHF) in 2021

EinzelreisendeErwachsene ab 20 J.Kinder und Jugendliche 6-19 J.ermässigt Halbtax, Swiss Travel Pass, HundeGA SBBFamilienticket 2 Erw. mit eigenen Kindern bis 19 J. oder Hunde
1 Tag55,0027,5027,5018,00110,00
2 Tage75,0037,5037,5024,50150,00
3 Tage95,0047,5047,5031,00190,00
7 Tage145,0072,5072,5047,40290,00
14 Tage215,00107,50107,5070,40430,00
21 Tage285,00142,50142,5093,20570,00
GruppentarifeErwachsene ab 20 J.Kinder und Jugendliche 6-19 J.ermässigt Halbtax, Swiss Travel Pass, HundeGA SBB
1 Tag38,6019,4019,4012,60
2 Tage52,6026,4026,4017,40
3 Tage66,6033,4033,4022,00
7 Tage101,6050,8050,8033,20
14 Tage150,6075,4075,4049,40
21 Tage199,6099,8099,8065,40

Weitere Preise für Mountainbike, Gepäcktransporte und Pässe zu aktuellen Aktivitäten sind aktuell jederzeit hier ablesbar

Aktivitäten in der Aletsch Arena

Die Aletscharena wird im Sommer sehr gern für Wanderungen genutzt. Das autofreie Areal ist dafür gut geeignet. Berghütten im Gelände haben meist Massenlager, so dass auch mehrtägige Wanderungen organisiert werden können.

Zu den Aktivitäten im Sommer gehören in erster Linie:

  • Sommer- Wanderrouten durch die Aletsch Arena und im Aletschwald
  • Klettergarten, alpines Klettern, Seilparks und Klettersteige
  • Mountainbiking, Mountaincart und Trotinett
  • Yoga
  • Golf und Minigolf, Tennis
  • Geführte Gletschertouren
  • Gleitschirmfliegen (ganzjährig)

Im Winter gibt es in der Region neben Skipisten und Loipen auch präparierte Wanderwege und Schlittelpisten. Abseits der präparierten Wege sind Schneeschuhtouren beliebt.

Zu den beliebtesten Winteraktivitäten gehören:

  • Winterwandern, Schneeschuhwandern und Skilanglauf
  • Skifahren, Snowboarden und Schlitteln
  • Schlittschuhlaufen und Eisstockschiessen

Überblick: Im Statusbericht werden alle aktuell geöffneten Anlagen, Pisten und Wege aufgeführt. Er enthält auch eine Übersichtskarte.

Sommer-Wanderrouten durch die Aletsch Arena und im Aletschwald

Unterhalb des Jungfraujochs und unterhalb des Aletschgletschers sind im Sommer 150 Wanderrouten durch die Aletsch Arena verfügbar. Der im Süden des Jungfraujochs und oberhalb der Ausläufer des Aletschgletschers beginnende Aletschwald ist ein besonders beliebtes Wandergebiet für leichte bis mittelschwere Wanderungen mit der ganzen Familie. Geeignet ist die Zeit von Mitte Juni bis Mitte Oktober.

Beispiele für leichte Sommerwanderungen:

  • Themenweg Murmeltierlernpfad von der Bettmeralp zum Bettmersee (4,4 km, 1 Std. 40 min, 8 Höhenmeter (hm) Aufstieg, 270 hm Abstieg): an vier Informationsstationen wird Wissen über Murmeltiere vermittelt; unterwegs können oft Murmeltierfamilien beobachtet werden.
  • Themenweg Rundweg am Eggishorn (500 Meter, 20 min., 24 hm Auf- und Abstieg), von der Bergstation der Luftseilbahn Eggishorn werden 9 Gletscher Lounges mit Informationstafeln passiert, von denen besondere Ausblicke auf die umliegenden Berge möglich sind.

Beispiele für mittelschwere Sommerwanderungen:

  • Themenweg Erlebnispfad (Gratweg) von der Moosfluh zur Riederfurka/Riederalp (6,7 km, 2 Std. 40 min, 447 hm Aufstieg, 430 hm Abstieg): Unterwegs gibt es fünf Erlebnisstationen, die spielerisch und akustisch Themen wie Alpwirtschaft, Tourismus und Naturschutz näher betrachten.
  • Wanderung vom Fieschertal via Unnerbärg, Märjelensee zur Fiescheralp (12,8 km, 5 Std., 1293 hm Aufstieg, 192 hm Abstieg): die Wanderung geht vorwiegend nach oben über Geröll und Fels, teilweise über Bergwiesen; es ist eine gute Kondition erforderlich. Der Weg führt an einem Wasserfall vorbei.
  • Rundwanderweg vom Bettmerhorn via Märjelensee zur Bettmeralp (14,9 km, 5 Std. 30 min., 233 hm Aufstieg, 949 hm Abstieg): mit Blick auf den Grossen Aletschgletscher geht die Wanderung leicht abwärts, über eine in Stein gehauene Treppe in Richtung Märjela, Märjelensee und zurück auf das Sonnenplateau.

Beispiel für schwere Sommerwanderungen:

  • Grosse Drei-Seen-Wanderung Bettmersee, Blausee, Märjelensee (20,6 km, 6 Std. 30 min., 750 hm Auf- und Abstieg): die Bettmeralp ist Ausgangs- und Endpunkt der Tour. Dabei wird auch der beleuchtete Tälligrattunnel (Oberes Tälli) durchquert.

Beispiele für Wanderungen durch den Aletschwald:

  • Bettmeralp-Aletschwald (12 km, 4,3 Std., 130 hm Anstieg, 55 hm Abstieg): Die Wanderung führt von der Bettmeralp zum Bettmersee, am See entlang bis zur Weggabelung Gopplerlücke. Hier beginnt der Aufstieg über die Riederalp zur Riederfurka. Anschliessend geht es etwa 30 Minuten durch den Aletschwald bis zum offenen Blick auf den Aletschgletscher. Über Alte Stafel führt der Weg weiter in Richtung Biel und quert auf die andere Seite des Bergkammes. Der letzte Teil des Weges führt am südlichen Bettmersee entlang und zurück auf die Bettmeralp.
  • Kühboden (Fischeralp)-Aletschwald-Riederalp (12 km, 4 Std., 497 hm Aufstieg): An der Mittelstation der Eggishornbahn beginnt der Weg und führt über die Bettmeralp zur Moosfluh. Auf einem Panoramaweg geht die Tour in einem grossen Bogen zum Aletschwald und hinunter zum Silbersand. Über die Riederfurka wird auf dem weiteren Weg die Riederalp erreicht.

Klettergarten, alpines Klettern, Seilpark und Klettersteige in der Aletsch Arena

Alpines Klettern trainieren kann man am besten in einem Klettergarten. Innerhalb der Aletsch Arena gibt es neben einem grossen Klettergarten auch Möglichkeiten für alpines Klettern. Alpines Klettern benötigt mehr Können und Übung als Klettersteige.

Klettergarten Adler

Zwischen der Bettmeralp und der Riederalp befindet sich der Klettergarten hinter dem Restaurant Adler. Der Klettergarten hat 18 Routen. Die maximale Wandhöhe beträgt hier fünfundzwanzig Meter.

Fusshorn XI 3155m Westgrat

Die Besteigung des Fusshorns Nummer XI, auch Daumen genannt, ist sehr schwierig und benötigt Übung im alpinen Klettern. Der Granitturm ist ein beliebtes Fotoobjekt.

Der Klettersteig „via Ferrata Aletsch“ beim Stausee Gibidum

Rund um den Gibidum-Stausee führt in der oberen Massaschlucht der Klettersteig. Der Weg ist gesichert mit Seilen und Stahlhaken. Mehrere schwindelerregende Kletterpassagen liegen auf dem Weg, darunter auch eine 80 Meter lange Flussüberquerung über die 40m hohe Nepalbrücke. Sie überquert Massa bei der Mündung in den Stausee Gibidum.

Klettersteig Eggishorn

Klettern über einen Grat, über steile Passagen und eine 40 Meter lange Dreiseilbrücke liegen auf dem Weg. Der Klettersteig am Eggishorn kann auch mit schwindelfreien und trittsicheren Jugendlichen gegangen werden. Es gibt keine überhängenden Stellen. Einen Notausstieg gibt es nach etwa einer Stunde Kletterzeit.

Seilparks in der Aletsch Arena

Die Aletsch Arena hat zwei Seilparks, den Seilpark Fiesch und den Seilpark Baschweri. Hoch oben in den Baumwipfeln des Seilparks Baschweri auf der Bettmeralp und des Swiss Seilpark Fiesch ist auf insgesamt 13 Parcours Familienspass garantiert. Das Meistern der Hindernisse in den Bäumen verlangt Geschick – und hie und da etwas Mut. Helm und Handschuhe bekommst du bequem vor Ort. Den Seilpark Baschweri, am Waldweg in Richtung Fiescheralp gelegen, erreichst du ab der Bergstation Bettmeralp bequem in rund 15 Minuten zu Fuss. Der Swiss Seilpark Fiesch befindet sich auf dem Areal des Sport Resorts in Fiesch. Anmelden kannst du dich bei der Rezeption. Viel Spass bei deinem Kletterabenteuer.

Seilpark Fiesch

Der Seilpark Fiesch gehört zum Sport Resort Fiesch, das über weitere sportliche Anlagen wie einen Tennisplatz und ein Hallenbad verfügt. Auch Übernachtungsmöglichkeiten gibt es hier. Der Seilpark Fiesch ist der Topographie der Schweiz nachgebildet. Für die Absolvierung aller Anlagen benötigt man mindestens drei Stunden. Eine der Anlagen ist direkt für Rollstuhlfahrer ausgelegt. Der Seilpark arbeitet mit einem neuen Sicherungssystem. Helme und Handschuhe werden zur Verfügung gestellt.

Der Startpunkt ist für Einzelgäste in aller Regel in der Baumbar. Für Gruppen befindet er sich beim Equipment Base – Chalet Ahorn. Die Baumbar findet man neben der Treppe zum Restaurant.

Geöffnet ist der Seilpark von Juli bis ca. Mitte Oktober.

Highlights des Seilparks:

  • 6 Parcours mit 55 Plattformen
  • 1 Parcours für Rollstuhlfahrer
  • Reisespiel durch die Schweiz mit Cartoon-Ausstellung

Seilpark Baschweri

Der Seilpark Baschweri befindet sich auf der Bettmeralp in beinahe 2.000 Metern Höhe. Er ist der am höchsten gelegene Seilpark der Schweiz.

Highlights des Seilparks: 6 Parcours mit einer 200 Meter langen Tyrolienne für Mindestgrösse 135 cm und Maximalgewicht 120 kg Kinderparcours mit Holzbrücke, Netz, Tyrolienne, Tau, Holzrohr, Seilbrücke, Snowboard und Ski für Kinder unter 135 cm Körpergrösse (unter Aufsicht Erwachsener)

Mountainbike, Mountaincart und Trotinett fahren in der Aletsch Arena

Mountainbiketouren gibt es innerhalb der Aletsch Arena von sehr kurzen bis sehr langen Wegen. Die längste Tour ist mehr als 120 Kilometer lang.

Mountainbike fahren

Es gibt eine Vielzahl von Touren in der Aletsch Arena. Die beliebtesten sind hier aufgeführt:

Bike-Kidstrack Bettmeralp

Nur 400 Meter lang ist die Anlage, auf der Kinder üben können. Am Bike-Kidstrack haben sie die Möglichkeit, ihre Bike-Technik zu verbessern.

Fieschertal-Runde

11,5 Kilometer lang ist die Runde, die eher als gemütliche Radtour anzusehen ist. Etwa 350 Höhenmeter auf der gesamten Strecke sind gut zu bewältigen.

Aletsch Arena

Diese Tour beginnt in Kühboden und endet in Fiesch. Sie ist 26 Kilometer lang und führt fast ausschliesslich (1.600 Höhenmeter) nach unten.

Rieder Alpenrunde

Beinahe 20 Kilometer lang ist diese anspruchsvolle Tour. Auf dem Rückweg zur Riederalp sind mehr als sechshundert Höhenmeter zu überwinden. Alternativ kann dafür die Luftseilbahn ab Ried-Mörel zum Aletschplateau genommen werden.

Freichirunde: von Fiesch auf den Schinerewysse

Die 46 Kilometer lange Tour gilt als schwer. Sie führt von Fiesch hinauf zum Schinerewysse und wieder zurück. Etwa 1.500 Höhenmeter sind in beiden Richtungen zu bewältigen.

Stoneman Glaciara

4.700 Höhenmeter und eine Strecke von 127 Kilometern sind auf dieser Mammutstrecke zu bewältigen. Die Stoneman-Route kann an mehreren Tagen gefahren werden. Über drei Etappen führt der Weg hinauf ins Aletschgebiet und zurück nach Mörel.

Mountancart und Trottinett fahren

Ein Mountaincart ist eine Mischung aus GO-Cart und Schlitten. Ein Trottinett ist eine Mischung aus Roller und E-Bike. Beide Fahrzeuge sind in der Aletsch Arena vor Ort inklusive Helm mietbar. Folgende Touren sind möglich:

  • Mountaincart - Tour vom Blausee zur Riederalp mit etwa 2,8 km Länge und einer Fahrzeit von 10 Minuten (leicht zu fahren)
  • Trottinett - Tour von der Bettmeralp bis Betten-Dorf mit etwa 8,8 km Länge und 70 Minuten Fahrzeit (leicht zu fahren)

Yoga in der Aletsch Arena

Yoga findet in der Aletsch Arena eine geeignete Kulisse. Meditative Yogaübungen durchführen und dabei den Blick auf Gletscher, Wald oder Berglandschaft richten. Die Yugalehrerinnen Karin Bittel und Steffi Mattig bieten beispielsweise folgende Aktivitäten an:

  • Yoga bei Sonnenaufgang (Bettmeralp), alternativ Wanderung
  • Abend-Yoga mit Karin (Bettmeralp)
  • Waldbaden und Yoga im Aletschwald (Riederalp)

Kontakt: Karin Bittel | [email protected] | +41 78 708 08 85

Golf und Minigolf sowie Tennis in der Aletsch Arena

Die Anlagen für Minigolf in der Aletsch Arena gehören meist zu Hotels oder Restaurants, die auch Schläger, Bälle und anderes Zubehör ausleihen. Für Golf ist ein Golfclub in der Riederalp ansässig und Tennis ist in Fiesch, Riederalp und Bettmeralp möglich.

Golf

Die Riederalp hat einen Golfclub und ein Golfhotel, den Riederhof. Der alljährlich ab etwa Juni geöffnete 9-Loch-Golfplatz liegt auf 2.000 Metern über Meer. Anfängerkurse können direkt beim Golfclub gebucht werden. In den Monaten August und September werden jeweils Golfturnierwochen veranstaltet.

Minigolf

Innerhalb der Aletsch Arena gibt es drei Minigolfanlagen mit unterschiedlichen Öffnungszeiten:

  • Minigolf Mettmeralp (öffnet 14 Uhr) am Hotel Garni Sporting mit 18 Anlagen, Kontakt: Tel. +41 27 927 13 13
  • Minigolf Disc-Golf Sport Resort Fiesch (geöffnet bis 12 Uhr) mit 16 Anlagen und einem Disc-Golf Parcour, Kontakt: Tel. +41 27 970 15 15
  • Minigolf Riederalp (geöffnet 10 bis 17 Uhr) vor dem Restaurant Edelweiss, zusätzlich mit Flowtrail, Pumptrack, Minigolf, Slackline und Hüpfburgen. Kontakt: Tel. +41 27 928 58 58

Tennis

Tenniscourts sind in Riederalp, Bettmeralp und Fiesch vorhanden:

  • Tennis- und Fitnesscenter Fiesch: Indoorhalle mit 3 Tennisplätzen (auch für Badminton) sowie 2 Tennisplätze (outdoor), Kontakt: Tel. +41 27 970 15 60
  • Tennis-Outdoor Bettmeralp: zwei Aussenplätze Sportzentrum Bachtla, Kontakt: Tel. +41 27 927 20 07
  • Tennisplatz Riederalp, Kontakt Tel. +41 27 927 10 33

Geführte Gletschertouren in der Aletsch Arena

Eine Wanderung über die Gletscher ist aus Sicherheitsgründen nur als geführte Gletschertour möglich. Lokale Bergführer nehmen die Besucher mit und an gefährlichen Stellen wird mit einem Seil gesichert. Zu schnell ist ein Sturz/Rutsch in eine der gefährlichen Gletscherspalten passiert. Ohne Seil wäre eine Rettung in manchen Fällen beinahe unmöglich. Zur erforderlichen Ausrüstung gehören hier immer Trekking-Schuhe mit einem guten Profil. Eine Mütze, Sonnenbrille und winddichte Kleidung sind sehr wichtig, da Sonne und Wind hier sehr stark sein können. Tageslunch und ein Getränk müssen selbst mitgenommen werden. Auch Wanderstöcke sind hilfreich. Phänomene des Gletschereises und spannende Informationen über die Geschichte des Aletschgletschers werden unterwegs vermittelt.

Beliebt sind beispielsweise diese Gletscherwanderungen, die vom Bergsteigerzentrum Aletsch organisiert werden: Tel. +41 27 971 17 76 | [email protected]

Katzenlöcher

Die Gletscherwanderung beginnt und endet an der Bettmeralp. Geführt wird zum Aletschgletscher (Dauer ca. 7,5 Std., Juni bis Anfang August). Voraussetzung ist Trittsicherheit, ab 7 Jahren dürfen auch Kinder teilnehmen.

Ein Wochenende auf dem Gletscher

An einem Wochenende wird mit Bergseil 2-3 Stunden über den Aletschgletscher gewandert. Die Gesamtwanderzeit beträgt etwa 6 Stunden. Die Tour beginnt in Fiesch oder auf der Fiescheralp und beginnt mit einem Abstieg vom Eggishorn zur Gletscherstube am Märjelensee. Nach der Gletscherwanderung führt der Weg durch den beleuchteten Tälligrat Tunnel zurück auf die Fiescheralp. Übernachtet wird im Hotel. Durchführbar Juni bis Oktober.

Gletschertour zur Konkordia

Auch diese geführte Tour ist eine Tour über zwei Tage. Übernachtet wird in der Konkordiahütte inkl. Verpflegung. Der Weg beginnt in Fiesch. Hierfür sind Steigeisen und Klettergurt erforderlich. Durchführbar Juni bis Oktober.

Gleitschirmfliegen in der Aletsch Arena

Eine beliebte Absprungstelle für das Gleitschirmfliegen befindet sich in der Fiescheralp oberhalb von Fiesch. Doch auch auf der Riederalp und der Bettmeralp gibt es schöne Absprungstellen.

Anbieter von Tandemflügen:

Gängige Gleitschirmflüge (am Beispiel des Anbieters Flug Taxi): Der Absprung erfolgt von der Fiescheralp, Riederalp oder Bellwald. Die Teilnahme ist bereits ab einem Alter von 3 Jahren möglich, das Höchstgewicht liegt bei 120 Kilogramm.

Gleitschirm Tandemflug Basic

Ein Tandemflug „Basic“ dauert etwa 15 Minuten und ist ein ruhiger Flug über die Aletsch Arena. Es handelt sich um einen idealen Einsteigerflug.

Paragliding Tandemflug High Fly

Auf diesem Tandemflug steht das Abheben und sich von der Thermik treiben lassen im Vordergrund. Er dauert zwischen 20 und 30 Minuten.

Gleitschirm Tandemflug Eagle

Dieser Tandemflug ist ein langer Flug von etwa 45 Minuten. Dabei wird die Thermik wie von einem Adler genutzt. Der Flug geht von einer Thermikquelle zur anderen.

Paragliding Tandemflug Barriere frei

Der Flug erfolgt mit einem Rollstuhl, der für den Gleitschirmflug extra angefertigt wurde. Teilnehmen können Kinder ab 6 Jahre. Das Höchstgewicht beträgt hier 80 Kilogramm Körpergewicht.

Gleitschirm Tandemflug Kids Flight Gletschi

Dieser Flug ist ein spezieller Flug für Kinder im Alter zwischen 3 und 10 Jahren. Er beginnt am frühen Vormittag, damit die Luft noch ruhig ist. Die Eindrücke für die Kinder sind in dieser Zeit am nachhaltigsten.

Winterwandern, Schneeschuhwandern und Skilanglauf

Im Winter wandelt sich die Natur auf der Aletsch Arena in ein Schneeparadies mit präparierten Pisten und Wanderwegen. Schneeschuhgänger wandern abseits des Skikarussells auf nicht präparierten Wegen.

Winterwandern im Aletsch Wald und in der Aletsch Arena

72 Kilometer Winterwanderwege werden in der Aletsch Arena im Winter präpariert.

Winterwanderung Rundweg Bettmeralp „Waldpromenade“

Die leichte Wanderung hat keine grösseren Höhenunterschiede zu bewältigen, da sie auf dem Sonnenplateau durchgeführt wird. Ausgangspunkt ist die Bergstation der Bettmeralp. Der Weg führt über das Hotel Aletsch am östlichen Dorfende und weiter durch die Baschweri. Nach etwa 30 Minuten Gehzeit in Richtung Martisbergeralp macht der Weg eine 180° Wende und führt zurück nach Westen. In Richtung Alte Stafel geht es am Lager Möriken vorbei und zurück auf die Bettmeralp.

Winterwanderung von der Fiescheralp zur Riederalp

Über das gesamte Sonnenplateau der Aletsch Arena führt dieser Winterwanderweg. Nur 63 Höhenmeter sind zu bewältigen, aber die mehr als 9 Km lange Strecke wird eher als mittelschwer eingestuft. Von der Bergstation der Luftseilbahn Fiesch geht die Tour los und führt an den Martisberger- und Laxeralpen mit ihren verschneiten Hängen vorbei. Auf dem Herrenweg geht es zum Restaurant Bättmer-Hitta, wo ein kurzer Anstieg notwendig wird. Am Wurzenbord ist ein grandioser Ausblick in die Berge gegeben. Nun geht es wieder bergab. Am Lagerhaus Möriken und dem Hotel Aletsch entlang geht es auf der Dorfstrasse durch Bettmeralp. Von der Bergstation der Luftseilbahn Bettmeralp führt der weitere Weg zur Riederalp.

Schneeschuhtrails durch die Aletsch Arena

Eine Vielzahl von Schneeschuhtrails führen durch die Aletsch Arena. Darunter sind etliche Schneeschuhwanderungen, bei denen mehrere Hundert Höhenmeter zu bewältigen sind. Von Dezember bis Mitte April sind Schneeschuhwanderungen durch den Aletsch Wald und in der Aletsch Arena möglich.

leichte Schneeschuhwanderung Golmenegg

Der gut markierte Rundwanderweg beginnt am Restaurant Golmenegg. Rund 240 Höhenmeter sind nach oben und unten zu bewältigen. Dieser Trail ist gut für Anfänger geeignet.

Schneeschuhtrail Holzji-Trail

Der Holzji-Trail beginnt in Blatten und führt über Rischinen und Egga zum Holzji und weiter zum Aletschbord. Die zu ersteigenden 800 Höhenmeter machen den Trail zu einem schwer zu gehenden Weg, dessen Mühen mit dem Ausblick vom Aletschbord vergessen sind. Von hier aus ist der Grosse Aletschgletscher sehr gut zu sehen.

Riederalp

An der Seilbahnstation beginnt der Weg in westlicher Richtung. Nach Nieschbord führt er durch den Wald und folgt dem Panoramaweg und endet in Greich. Ab hier kann man mit der Luftseilbahn zurückfahren nach Mörel.

Moosfluh-Riederfurka

Der Weg beginnt an der Moosfluh, die mit der Gondelbahn auf 2333 Metern Höhe erreicht wird. Über den Bergrücken führt der Weg über den uralten Moränenweg durch den Aletschwald und weiter zur Riederfurka. Während der Schneeschuhwanderung sind Aussichten ins Rhonetal, zu der Bergkulisse der 4000-er und auf den Aletschgletscher möglich.

Moosfluh Talstation zur Bergstation

Mit 447 Höhenmetern Anstieg wird diese Schneeschuhwanderung zu einem mittelschweren Trip. Die 5,6 km lange Strecke wird in etwa 1 1/4 Stunden gegangen. Die Tour kann auch umgekehrt gegangen werden.

Skilanglauf in der Aletsch Arena

Die Skilanglaufloipen werden oftmals auch von Skatern genutzt. Sie sind in der Regel etwa ein bis zwei Kilometer lang.

Langlaufloipe Bux Riederalp Skating

Von der Bergstation der Luftseilbahn Riederalp Mitte kommt man zur Loipe, indem man vis-à-vis der Bergstation an einem alleinstehenden Chalet vorbei nach oben fährt. Alternativ führt auch eine kleine Strasse rechts vom Hotel Riederhof nach oben. Diese Loipe ist wenig mehr als einen Kilometer lang und für Skatingrunden gedacht. Es gibt an dieser Stelle auch eine Möglichkeit zum klassischen Fahren.

Langlaufloipe Fiesch Fieschertal

Diese Loipe ist gut 2,4 km lang. Hier sind Langläufe im klassischen Stil und Skating möglich. Die Loipe ist als Rundweg gestaltet.

Langlaufloipe beim Bettmersee, Bettmeralp

Die zwei Kilometer lange Loipe kann für Skating und klassischen Stil genutzt werden. Von der Bergstation der Luftseilbahn Bettmeralp führt der Weg zunächst durch den Ort. Der Winterwanderweg führt in Richtung Osten hoch zum Bettmersee. Am Bettmersee beginnt die Langlaufloipe, die zunächst am zugefrorenen und mit Schnee bedeckten Bettmersee entlangführt.

Skifahren, Snowboarden und Schlitteln

35 Anlagen bringen die Wintersportler nach oben. Im Statusbericht sind alle offenen Anlagen und Pisten interaktiv sichtbar. Allein acht Snow Parks bieten neben dem Sport auch entsprechenden Spass und Unterhaltung.

Skifahren und Snowboarden

Insgesamt hat das Skigebiet auf 124 Kilometern top präparierte Pisten. Das Skifahren ist in der Aletsch Arena auf einer Höhe zwischen 1.845 und 2.869 Metern über Meer möglich. Aufgrund der Höhe ist zwischen Dezember und April ein ungetrübtes Skivergnügen garantiert. Die Besonderheit dieser Skipisten besteht darin, dass beim Skifahren immer der grosse Aletsch-Gletscher im Blick ist. Das Skigebiet liegt direkt am UNESCO-Welterbe Swiss Alps Jungfrau-Aletsch.

Ski-Schlepplifte auf der Aletsch Arena

Sechzehn Ski-Schlepplifte befinden sich auf der Aletsch Arena:

  • 3 Trainerlifte
  • 2 Läger
  • 2 Alpenrose
  • 2 Alpmatten
  • Golmenegg
  • Schweibe
  • Bettmeralp
  • Fiescheralp
  • Babylift Blätz-Fieschertal

Schlitteln und Snowtubing

Schlitteln in der Aletsch Arena ist etwas Besonderes. Die Region ist autofrei und besitzt ein wunderschönes Panorama. Verschiedene Pisten zum Schlitteln werden gepflegt. Zum Schlitteln sind neben den klassischen Schlitten auch Snooc-Ski, Skigibel oder Skibock geeignet. Sie funktionieren sehr ähnlich. Snooc-Ski oder Rodelgeräte können gemietet werden. Schlitteln ist von Dezember bis April in der Aletsch Arena möglich, im Bereich Fiescheralp - Laxeralp bis etwa März.

Snowtubing

Eine 200 Meter lange Snowtubingbahn wird im Winter speziell für Kinder neben der Bättma-Hitta präpariert. Sie befindet sich in der Bettmeralp. Die Benutzung ist kostenlos und muss nicht angemeldet werden.

Hier ist eine Auswahl der beliebtesten Schlittelwege:

Schlittelweg Moosfluh – Bettmeralp

Dieser Schlittelweg führt auf knapp drei Kilometern Länge etwa 300 Meter nach unten. Entsprechend rasant wird die Fahrt zwischen der auf 2.333 m Höhe liegenden Bergstation der Gletscherbahn Moosfluh zur Bettmeralp. Die Piste wird auch gern für Abfahrten mit dem Snooc genutzt. Die Abfahrt dauert etwa 16 Minuten.

Schlitteln zwischen Moosfluh – Riederalp

430 Höhenmeter nach unten führt dieser Schlittelweg über mehr als drei Kilometer Länge. Er beginnt am View Point Moosfluh, der über die Kombi-Gletscherbahn erreicht wird. Die Schlittelpiste wird auch gern für Schlitteltouren mit dem Snooc genutzt. Sie dauert ebenfalls 16 Minuten.

Schlitteln zwischen Fiescheralp – Laxerwald - Lax

Auf einer Länge von elf Kilometern werden 1.163 Höhenmeter überwunden. Die Fahrt über eine Slalomstrecke dauert etwa 36 Minuten. Von der Bergstation Fiescheralp aus liegt die Piste nach 5 Minuten Fussmarsch in östlicher Richtung.

Schlittelhang Blätz im Fieschertal

Der Schlittelhang inkl. Kinderskilift ist Teil eines Kinder- und Familienparks. Während der Saison findet hier auch Nachtschlitteln statt. Lustige Figuren animieren die Kinder.

Schlittelhang Kapelle Maria zum Schnee Bettmeralp

Der Schlittelhang befindet sich direkt neben der Kapelle Maria zum Schnee in der Bettmeralp. Er kann ohne Voranmeldung genutzt werden.

Schlittschuhlaufen und Eisstockschiessen

In der Nähe des Sportzentrums Bächtla gibt es eine Natureisbahn, die für Schlittschuhlaufen und Eisstockschiessen genutzt werden kann. Kontakt: Tel. +41 27 928 58 58| [email protected]

Events in der Aletsch Arena

In der Aletsch Arena finden alljährlich etliche Veranstaltungen statt. Auf dieser Seite ist der aktuelle Veranstaltungsplan nachlesbar. Preise sind auch hier zu finden.

Zu den regelmässig wiederkehrenden Events gehören beispielsweise:

  • Aletsch Halbmarathon an einem Wochenende im Juni
  • Walliser Jodlertreffen an einem Sonntag zwischen Mitte Juni und Ende August
  • Red Bull X-Alps Turnpoint Fiesch Ende Juni
  • Woo Charity Hike Anfang Juli (das Startgeld wird gespendet an die Stiftung Greenhope Foundation)
  • Geschichten- und Märchenwelt von «Klapperlapapp» auf der Fiescheralp Mitte Juli
  • Galavorstellung Mitmachzirkus Bettmeralp Mitte Juli bis Anfang August
  • Gommer Musikferien - Gitarre in der dritten Juliwoche
  • Aletsch Golfturnierwoche zweite Augustwoche
  • traditionelles Casselfest zweiter Sonntag im August mit Feldgottesdienst und Attraktionen
  • Gommer Musikferien - Blechbläser zweite Augustwoche
  • Der Jodlertreijb: Kulinarische Jodlerwanderung Mitte August
  • Folkloreabend des Trachtenvereins Mitte August
  • Mountain Glow - das Yogafestival am Aletschgletscher erste Septemberwoche
  • Herbst Golfturnierwoche erste Septemberhälfte
  • Herbstbrunch in der Villa Cassel Anfang September
  • Aletsch Trail Challenge am Wochenende Ende September
  • Ändi Summer-Fest im Alpmuseum Riederalp Mitte Oktober
  • Gommer Adventsmärt drittes Novemberwochenende
  • Neujahrsapéro im Alpmuseum am Neujahrstag
  • Die steilste Fackelabfahrt der Welt vom Eggishorn Mitte Februar
  • Stars on snow - best of electronic music drei Tage Ende März
  • Aletsch Frauenlauf am 01. Juni 2022

Berghütten innerhalb der Aletsch Arena

Nach stundenlanger Wanderung durch einsame Bergwelten möchte man in einer Berghütte einkehren. Für das Gebiet der Aletsch Arena gibt es eine direkte Buchungsseite für Übernachtungen. Eine Auswahl abseits liegender Hütten ist hier zusammengestellt.

Berghütte Burghütte

Die auf 1.744 m am Fusse des Fieschergletschers stehende Burghütte ist zwischen Anfang Juni und Mitte Oktober bewirtschaftet. Der Fieschergletscher ist der östliche Zwillingsgletscher des Aletschgletschers.

Für bis zu 32 Personen bietet die Hütte Übernachtungsmöglichkeiten mit Voll- oder Halbpension.

Heidi’s Hütte

In Kühboden auf der Fiescheralp steht Heidi`s Hütte unterhalb des Sesselliftes Heimatt direkt an der Skipiste. Erreicht wird Heidi’s Hütte mit der Luftseilbahn von Fiesch zur Fiescheralp und einen kurzen Spaziergang über die Heimatt.

Die Hütte hat im Inneren 30 Sitzplätze und auf der Terrasse 60 Sitzplätze. Geöffnet täglich von 9:30–17:00 Uhr

Bergrestaurant Chüestall

Zwischen Riederalp und Bettmeralp steht das Bergrestaurant Chüestall direkt an der Piste.

Geöffnet:

  • im Sommer: Montag bis Sonntag 09.00 Uhr bis 16.30 Uhr
  • im Winter: Montag bis Sonntag 09.00 Uhr bis 16.30 Uhr

Bättmer-Hitta

Direkt am Wanderweg von der Fiescheralp zur Bettmeralp steht auf 2.172 Metern Höhe die Bättmer Hitta (in Karten wird sie manchmal noch immer als Furri Hütte geführt). Der Herrenweg führt von der Bettmeralp in etwa 40 Minuten hierher, von der Fiescheralp sind es 30 Minuten. Ab Riederalp werden 95 Minuten benötigt.

Zu Fuss oder mit der Bahn kommt man von hier aus aufs Bettmerhorn. Aufs Eggishorn geht es via Fiescheralp. Vom Eggishorn gibt es eine atemberaubende Aussicht auf den Aletschgletscher. Von hier geht man über den Murmeltierlernpfad zum Bettmersee. Dort kann man Baden oder Fischen (Donnerstag Schontag).

Geöffnet täglich 10-15 Uhr, auch in der Wintersaison. Im Sommer öffnet die Hütte von Mitte Juni bis Ende Oktober.

S’Bootshüsi & Castello am Bettmersee

Direkt am Bettmersee gibt es ein Bootshaus mit Bootsverleih, Fischpatenten und Snacks. In der Hauptsaison wird am Wochenende Gegrilltes angeboten. Das Café am S’Bootshüsi hat im Sommer geöffnet und im Winter werden Gäste im Pub Castello bedient. S’Bootshüsi & Castello besitzt auch ein Ferienhaus. Das Chalet Chrütli hat einen direkten Anschluss zu den Trainerliften.

Panorama-Restaurant Bettmerhorn

Das Panoramarestaurant Bettmerhorn steht auf 2.647 Metern über Meer. 1983 erbaut, wurde es im Herbst 2016 umgebaut. Das attraktive Restaurant auf dem Bettmerhorn bietet eine hervorragende Aussicht auf den Grossen Aletschgletscher.

Bar Buvette

Die Bar Buvette steht direkt neben der Bergstation der Gletscherbahn Moosfluh und nahe dem View Point. Eine ehemalige Seilbahnkabine dient als Bar. Schon von hier aus hat man einen schönen Blick auf den Grossen Aletschgletscher.

Berghütte Horli-Hitta

Die Horli-Hitta steht auf 2.872 m Höhe auf der Fiescheralp (Eggishorn). Erreicht wird sie mit der Fiescheralp-Luftseilbahn. Regionale Spezialitäten wie Hüttenfondue und Käseschnitten gibt es in Bedienung und teilweise in Selbstbedienung.

Innen sind 35 Plätze, auf der Aussenterrasse 150 Plätze vorhanden. Liegestühle können ausgeliehen werden.

Für kleine Feierlichkeiten bieten die Hirtenwirte romantische Hüttenabende an. Die Gäste werden mit Käsefondue oder Walliser Raclette bewirtet. Erreichbar ist die Berghütte unter +41 (0)27 971 49 19. Geöffnet ist sie

  • im Winter: Mitte Dezember bis Mitte April
  • im Sommer: Mitte Juni bis Ende Oktober

Berghütte Gletscherstube auf der Märjelenalp

Auf 2.367 m Steht die Berghütte Gletscherstube auf der Märjelenalp nahe des Vordersees der Märjelenseen. Auf den gut markierten Wanderwegen der Aletsch Arena ist die Gletscherstube aus allen Richtungen gut zu erreichen.

Hüttenzauber-Abende werden in der Hütte angeboten. Zur Übernachtung stehen drei Räume mit Massenlager für einmal 10 und zweimal je 12 Personen zur Verfügung. Halbpension ist möglich.

Geöffnet ist die Gletscherstube von Anfang Juli bis Mitte Oktober.