Paragliding Region Luzern - Vierwaldstättersee

82 Ergebnisse · Paragliding Region Luzern - Vierwaldstättersee

62 mehr anzeigen

Von Reisenden wie dir

Empfohlen aufgrund aktueller Bewertungen

“Ich habe mich dazu entschlossen, nachdem ich die Gleitschirmflieger in Interlaken landen sah, und da ich meine erste Solo-Reise machte, dachte ich, warum nicht! Ich war vorher nervös, aber mein Pilot Robin hat mich beruhigt und war sehr freundlich. Es ist tatsächlich eine ruhige Erfahrung (wir haben einen lustigen Trick gemacht, den ich super fand, und du kannst nach mehr fragen, wenn du Nervenkitzel willst), und die Aussicht ist unglaublich. Wegen der Thermik sind wir ziemlich lange geflogen. Ich empfehle es jedem :) Vorkenntnisse sind nicht nötig!”
GBHolly
zu Beatenberg Gleitschirmfliegen Tandem ab Interlaken

Gut zu wissen über Paragliding Region Luzern - Vierwaldstättersee

Reise-Guide

Die Zentralschweiz ist ein absolutes Mekka für Gleitschirmfliegen. Die Aussicht aus der Luft ist spektakulär und reicht von den Ostschweizer Alpen bis hin zu den 4000er Gipfeln im Berner Oberland. Dabei bilden die überall hervorschimmernden Seen einen phantastischen Kontrast. Sehr beliebt sind wegen der herrlichen Farben im Sommer Gleitschirmflüge kurz vor dem Sonnenuntergang.

Fast alle Fluggebiete der Zentralschweiz sind ganzjährig nutzbar. Wir haben dir hier die 10 schönsten Gleitschirmflüge der Zentralschweiz zusammengetragen.

Gleitschirmfliegen Hoch Ybrig

Das Fluggebiet am Hoch Ybrig ist sehr beliebt bei Gleitschirmpiloten. Insbesondere der Startplatz beim Sternen ist ganzjährig ein wichtiger Anlaufpunkt. Begleitet von einer traumhaften Bergkulisse sind hier Flüge mit einer Höhendifferenz von bis zu 1000 m möglich.

Die Infrastruktur ist ideal für Gleitschirmflüge, da Start- und Landeplatz gleich neben der Bergbahn liegen. Im Winter präparieren die Bahnbetreiber meist eine gestampfte Startpiste neben der Bergstation.

Das Wander- und Wintersportgebiet Hoch Ybrig erreichst du am besten über die Luftseilbahn ab Weglosen, das 1035 m.ü.M. im Tal der Waag liegt. Die Luftseilbahn fährt auf 1460 m.ü.M. hinauf nach Seebli und von hier aus geht es mit der Sesselbahn weiter. Mit ihr erreichst du die Bergstationen Spirstock und Sternen auf 1771 bzw. 1856 m.ü.M.

Gleitschirmfliegen Rigi

Die Rigi ist ein beeindruckendes Bergmassiv mit Gipfeln zwischen etwa 1600 und knapp 1800 m.ü.M. Es liegt malerisch zwischen dem Zugersee, dem Vierwaldstättersee und dem Lauerzersee und wird auch “Königin der Berge” genannt. Gleitschirmfliegen auf der Rigi findet ganzjährig statt, wenn die Witterung passt.

Der schönste Absprung geht vom Rigi-Kulm, der höchsten Spitze des Massivs, aus. Der Höhenunterschied zum Landeplatz beträgt hier mindestens 1000 m und bietet somit Flugzeiten von mindestens 15 min. Mit entsprechendem Aufwind kann die Flugzeit bis zu 30 min betragen. Eine gute Abendthermik lässt Flüge in den Abendstunden bis kurz vor Sonnenuntergang zu einem besonderen Erlebnis werden.

Die Rigi bietet weitere Startplätze, die je nach Windrichtung ausgewählt werden:

  • Rigi-Kulm (Südost bis Südwest)
  • Rigi-Staffelhöhe (West bis Nordwest)
  • Rigi-Scheidegg (Nordost)
  • Rigi-Rotstöckli (Nord bis Nordwest)

Der Landeplatz liegt je nach Absprungstelle nördlich von Goldau, in Kräbel, Weggis, Kreppen oder Küssnacht. Auch ein kleiner Landeplatz in Vitznau wird manchmal genutzt.

Auf die Rigi führen etliche Seil- und Zahnradbahnen.

Gleitschirmfliegen Seebodenalp

Die von dichtem Wald umsäumte Seebodenalp liegt unterhalb der Rigi und bietet als Wandergebiet und winterliches Skigebiet einen wunderbaren Blick auf den Vierwaldstättersee und den Zugersee. Auch für Gleitschirmflüge ist die Seebodenalp perfekt geeignet.

Die Seilbahn fährt alle halbe Stunde ab Küssnacht zur Bergstation. Dafür benötigt sie etwa 8 min und kommt an einem sonnendurchfluteten Hochplateau an der Nordseite der Alp an. Ab hier erreichst du nach 10 min den Startplatz auf 1032 m.ü.M. Etwa zwölf Meter tiefer gibt es eine weitere Absprungstelle zwischen der Alpwirtschaft und der Bergstation.

Auf einem Gleitschirmflug ab der Seebodenalp überwindest du etwa 560 Höhenmeter. Der Landeplatz befindet sich nahe der Talstation der Seilbahn auf der Wiese bei Küssnacht-Eichholtern.

Gleitschirmfliegen Braunwald

Braunwald ist ein beliebtes Gebiet für Thermikflüge. Es liegt zwischen den Glarner Alpen und dem Klausenpass und ist autofrei. Neben grossen Waldgebieten besitzt es auch viele frische Quellen. Du erreichst Braunwald von Linthal aus mit der Standseilbahn in nur sieben Minuten.

Hier gibt es insgesamt drei Startplätze, von denen du aus deinen Gleitschirmflug starten kannst. Der erste Startplatz liegt auf 1234 m.ü.M. gleich neben der Bergstation der Standseilbahn. Er ist vor allem bei Anfängern beliebt, die hier ihre ersten Flugstunden in etwas tieferen Höhen absolvieren.

Der Gleitschirmstartplatz Gumen auf 1900 m.ü.M. ist mit der Kombibahn Gumen erreichbar. In nur zwei Minuten Fussmarsch ab der Bergstation befindest du dich beim Startplatz und kannst Sommer wie Winter einen aussichtsreichen Gleitschirmflug geniessen.

Der dritte Startplatz liegt auf 2064 m.ü.M. Diese leicht abfallende Alpwiese erreichst du nach einer ca. 30-minütigen Wanderung ab der Bergstation der Kombibahn. Die zusätzlichen Höhenmeter musst du dir also verdienen. Es lohnt sich aber auf jeden Fall.

Gleitschirmfliegen Pilatus

Der Pilatus ist ein Bergmassiv südlich von Luzern und gleichzeitig der Hausberg der Stadt. Mit der Pilatusbahn, der steilsten Zahnradbahn der Welt, gelangst du von Alpnachstad in 30 min zur Bergstation Pilatus Kulm. Eine alternative Anreise führt über Kriens mit zwei Seilbahnen auf den Berggipfel. Mit einem grandiosen Panorama auf umliegende Berggipfel und den Vierwaldstättersee eignet sich der Pilatus wunderbar für’s Gleitschirmfliegen.

Ein Startplatz befindet sich direkt unterhalb des Restaurants der Bergstation Pilatus Kulm. Die Wiese geht schnell in eine Geröllhalde über und erfordert eine gute Starttechnik. Mit einer Starthöhe von rund 2040 m.ü.M. kannst du bis zum Landeplatz einen Höhenunterschied von etwa 1600 m erreichen. Im Winter ist der Startpunkt Pilatus Kulm allerdings ungeeignet.

Den Startplatz Klimsenkapelle erreichst du ab der Bergstation nur mit gutem Schuhwerk. Der Platz liegt auf 1878 m.ü.M, ist weniger anspruchsvoll als derjenige beim Restaurant und ermöglicht auch hier im Sommer Flüge mit einer Höhendifferenz von 1600 m.

Ein Startplatz, der auch im Winter geeignet ist, ist das Steiglihorn. Von Pilatus Kulm aus erreichst du diesen nach 15 min Fussmarsch.

Gleitschirmfliegen Büelen

Das Berggebiet Büelen liegt etwas windgeschützt im Engelberger Tal auf etwa 1100 m ü. M. und wird mit der Luftseilbahn von Geissmattli (Wolfenschiessen) aus erreicht. Die Bodenstation befindet sich auf 550 Metern Höhe. Hier gibt es zwei Startplätze.

Den Startplatz Büelen findest du direkt neben der Bergstation an einer kleinen aber mittelsteilen Wiese. Zum Platz Büelenhang steigst du etwa zehn Minuten am Hang auf. Der Landeplatz liegt vor dem Hof Neu-Fallenbach nördlich der Seilbahnstation auf 540 Metern. Im Tal kann der Wind im Frühling und Sommer sehr kräftig werden. Bei der Landung sind viele Seile zu beachten.

Die Zufahrt zum Landeplatz ist für alle Fahrzeuge verboten, sie müssen ausnahmslos bei der Talbahnstation abgestellt werden. Da der Platz als Übungs- und Prüfungsplatz gilt, ist er oft stark frequentiert. Er ist für seine gute Infrastruktur mit Lebensmittel-Kiosk, Faltplatz und Sitzplatz bekannt. Das Engelbergertal ist etwa 25 Kilometer lang und liegt inmitten einer imposanten Berglandschaft, die auch im Winter sehr sehenswert ist.

Gleitschirmfliegen Niederbauen Emmetten

Das Gebiet der Niederbauen ist ein sehr einfaches Fluggebiet mit einem grossen, immer steiler werdenden Startplatz. Von Niederbauen auf 1575 m.ü.M. nach Emmetten fliegst du mit dem Gleitschirm ganzjährig etwa 15 min und bewältigst dabei 850 m Höhendifferenz. Thermikflüge werden auf etwa 30 min verlängert.

Die Bergbahn fährt täglich im Halbstundentakt von Emmetten nach Niederbauen und braucht dafür ca. 8 min. Bereits von der Seilbahn aus hast du einen direkten Blick auf den Vierwaldstättersee. Der Landeplatz in Emmetten ist leicht geneigt und bei nicht zu starkem Westwind gut anzufliegen. Auch am späten Nachmittag herrschen hier noch gute Flugbedingungen.

Gleitschirmfliegen Rotenflue

Der 1571 Meter hohe Berg Rotenfluh (auch Rotenflue genannt) ist der Hausberg der Kantonshauptstadt Schwyz. Durch seine direkte Nachbarschaft zum Grossen Mythen wird er gern als Ausgangspunkt für Wanderungen genutzt. Die Rotenfluebahn fährt ganzjährig von Rickenbach über die Mittelstation Rätigs nach Rotenflue und überwindet die 958 Höhenmeter in weniger als 30 min.

Der Startplatz für Gleitschirmflüge ab der Rotenflue liegt auf 1519 m.ü.M. Du erreichst ihn mit einem 10-minütigen Fussmarsch ab der Bergstation. Beim Gleitschirmfliegen hast du einen wunderbaren Blick auf die Mythen Berge im Norden und auf den Vierwaldstättersee sowie den Lauerzersee im Westen. Der maximale Höhenunterschied, den du erreichen kannst, beträgt 1109 Meter. Gelandet wird in Rickenbach auf der Landewiese am östlichen Ortsende.

Gleitschirmfliegen Engelberg Brunni

Das Brunni-Gebiet liegt auf der Sonnenseite von Engelberg und besitzt drei Abflugstellen für Gleitschirmflüge. Diese Gegend um den Titlis ist aus der Luft besonders bezaubernd und ist nicht umsonst ein äusserst beliebtes Gebiet für Paragliding.

Der auf 1800 m.ü.M. liegende Startplatz Tümpfeli ist nach Süden und Südosten ausgerichtet. Du erreichst ihn mit der Luftseilbahn Ristis der Brunni-Bahnen und danach mit dem Sessellift Ristis-Brunnihütte. Anschliessend folgt ein etwa 10-minütiger Abstieg zum Startplatz.

Auf 1870 m.ü.M. befindet sich der Startplatz Härzlisee an der Brunnihütte mit Ausrichtung nach Westen. Der Weg von der Bergstation des Sesselliftes dauert etwa vier Minuten auf gleicher Höhe. Der Weg zum Startplatz Schonegg dagegen führt 20 min hinauf. Im Winter kannst du diese Strecke bequem mit dem Skilift überwinden. Auf 2000 m.ü.M startest du hier nach Süden und Südwesten.

Gleitschirmfliegen Zürich

Der Zürcher Hausberg, der Uetliberg, liegt auf 870 m.ü.M. und eignet sich bestens für Flüge mit dem Gleitschirm. Die grandiose Aussicht während dem Flug reicht über ganz Zürich und den Zürichsee bis in die Glarner Alpen. Ein Gleitschirmflug ab dem Uetliberg ist insbesondere in den sommerlichen Abendstunden kurz vor dem Sonnenuntergang ein einzigartiges Erlebnis.

Der auf 730 m.ü.M. liegende Startplatz in Balderen ist von Bäumen umgeben und sehr klein. Entstanden ist er ursprünglich durch einen Erdrutsch. Da er sehr klein ist, muss der Schirm abseits vorbereitet werden. Der Landeplatz befindet sich auf 560 Metern in Zürich-Leimbach. Der Höhenunterschied beträgt mit 170 m deutlich weniger als bei einem Gleitschirmflug ab einem der oben genannten Berggipfel. Dafür geniesst du hier eine eindrückliche Aussicht über die grösste Stadt der Schweiz.

Häufige Fragen

Paragliding Region Luzern - Vierwaldstättersee · beantwortet von der Redaktion

Für wen ist Paragliding geeignet?

Als Passagier eines Tandemflugs benötigst du keine Vorkenntnisse. Du wirst vom Piloten vor dem Gleitschirmflug in der Startvorbereitung aufgeklärt, was du bei Start, Landung und auch während des Fluges beachten musst. Beim Alter gibt es ab 16 Jahren keine Einschränkungen, das Gewicht sollte zwischen dreissig und hundert Kilogramm liegen. Das exakte Gewicht hängt vom Angebot und vom Startplatz ab und wird jeweils bei der Buchung separat ausgewiesen. Eine besondere Fitness wird nicht benötigt, aber bei schweren Krankheiten solltest du dich mit deinem Arzt beraten und dies auch bei der Buchung angeben. Festes Schuhwerk, lange Hosen und eine Windjacke sind Pflicht. Für Kinder ab etwa sieben Jahren ist ein Tandemflug in den meisten Fällen zwar möglich, aber es muss eine Genehmigung der Erziehungsberechtigten vorliegen.

Was benötigst du, um in der Schweiz im Paragliding als Pilot zu starten?

Wer in der Schweiz diesen Sport als Pilot ausüben möchte, muss vorher für Einzelplatzgleitschirme zwei Prüfungen bestehen. Eine Prüfung betrifft die in fünf Abschnitte gegliederte theoretische Ausbildung. Die praktische Prüfung wird in maximal drei Gleitschirmflügen absolviert. Damit wird das Beherrschen des Fluggeräts geprüft. Dies erfolgt in drei Abschnitten beim Start, während des Fluges und bei der Landung innerhalb eines vorgegebenen dreissig Meter grossen Kreises. Um für die Ausbildung angerechnet werden zu können, müssen Start- und Landeplatz mindestens eine Höhendifferenz von 300 Metern aufweisen. Für das Führen der Tandemschirme (auch Biplace genannt) benötigst du eine weitere, strenge Prüfung. Die Lizenz heisst im Deutschen Hängegleiter Ausweis (Licence de vol libre, Licenza per aliante da pendio, Hang gliding licence) und wird von der Schweizerischen Eidgenossenschaft ausgestellt. Wer diese Prüfungen bestanden hat, darf als Gleitschirmpilot fliegen.

Um mit dem Gleitschirm starten zu dürfen, ist in der Schweiz lediglich die Genehmigung des Grundstückeigentümers erforderlich. Die Start- und Landeplätze werden meist von Flugschulen, örtlichen Vereinen oder sogar Bergbahnbetreibern betreut. Eine abgeschlossene Haftpflichtversicherung ist allerdings Bedingung. Als ausländischer Gastpilot musst du dir von deiner Versicherung die Bestätigung einholen, dass deine Versicherung auch im Schweizer Luftraum deine Flüge versichert. Die Garantien und Deckungsbeiträge für Schäden Dritter müssen ausreichend abgedeckt sein. 30-Tage-Versicherungen kannst du als Pilot auch beim Schweizerischen Hängegleiterverband abschliessen.

Wie funktioniert Paragliding?

Der Pilot sitzt in einem Gurt sicher unter dem Gleitschirm, der über Leinen mit dem Gurt verbunden ist. Er steuert den Flug mittels Steuerleinen. Beim Tandemflug sitzt der Passagier in einem zweiten fest verbundenen Gurt direkt vor dem Piloten. Die gesamte Ausrüstung passt in einen Rucksack und wiegt zwischen fünfzehn und zwanzig Kilogramm. In den Bergen wird der Flug meist mit einem Vorwärtsstart durchgeführt. Der Gleitschirm ist hinter dir und du läufst langsam los, bis sich der Gleitschirm mit Luft gefüllt hat und über dir steht. Ist nichts verheddert, geht’s noch einige Schritte beschleunigt bergab und schon bei 20 km/h hebt dich der Gleitschirm in die Luft.

Wie gefährlich ist Paragliding?

Beim Paragliding werden Professionalität und Sicherheit garantiert. Alle Piloten sind ausnahmslos durch den schweizerischen Hängegleiterverband SHV geprüft und besitzen ein Brevet, den Hängegleiter Ausweis. Piloten, die Tandemflüge durchführen dürfen, durchlaufen eine zusätzliche strenge Prüfung. Für die Gleitschirme gibt es ebenfalls sehr strenge Vorschriften. Sämtliche Teile des Gleitschirms müssen in der Lage sein, mindestens eine achtfache Belastung auszuhalten. Heute ist Gleitschirmfliegen die sicherste Flugsportart überhaupt. Zwischen 2000-2017 starben durchschnittlich 8 Personen beim Gleitschirmfliegen gemäss BFU. Bei 16.000 registrierten und lizenzierten Gleitschirmpiloten ein vergleichbar tiefer Wert. Insbesondere wenn man berücksichtigt, dass jeder Pilot mehrmals pro Jahr fliegt.

Wie entstand das Paragliding?

Paragliding gibt es in seinen Anfängen schon seit mehr als siebzig Jahren. Der NASA-Ingenieur Francis Melvin Rogallo erhielt 1948 das erste Patent eines Vorgänger-Gleitschirms. Etwas später entwickelte und testete David Barish ebenfalls ganz ähnliche Schirme.

In der Schweiz entwickelten die hier lebenden deutschen Brüder Strasilla gemeinsam mit dem Schweizer Andrea Kuhn 1973 den ersten Gleitschirm weltweit aus Schleppschirmen. Sie meldeten ihr eigenes Gleitschirm-Patent als Skywing an. Ihr Schirm verfügte schon damals über ein ausgeklügeltes System von Fang- und Steuerungsleinen. Dieter und Udo Strasilla flogen damals gemeinsam als erste Menschen vom 3466 Meter hohen Jungfraujoch zum etwa sechs Kilometer entfernten Lauterbrunnen und überwanden auf diese Weise 2676 Höhenmeter. Das war die Geburtsstunde des Paragliding in der Schweiz.

Noch heute kann der erste Gleitschirm der Welt, ein 11-Zeller aus Spinnakerstoff, besichtigt werden. Er befindet sich in der Flugwerft Schleissheim bei München, die zum Deutschen Museum gehört. Die Berner Alpen südlich von Interlaken sind für ihr Dreigestirn aus Eiger, Mönch und Jungfrau bekannt und bieten mit Gipfeln über 4000 Höhenmetern ideale Bedingungen für das Gleitschirmfliegen bzw. Paragliding.

Wo treffe ich meinen Tandempiloten, wenn ich einen Gleitschirmflug gebucht habe?

Wenn du über Swiss Activities einen Paragliding Tandemflug buchst, teilen wir dir den Treffpunkt mit. Je nach Flug musst du allerdings nach der Buchung mit dem Anbieter Kontakt aufnehmen, um die Details mit ihm zu besprechen, da der Treffpunkt leicht abweichen kann. Wenn dies der Fall ist, haben wir das im Text des Fluges beschrieben, damit du Bescheid weisst, wann du aktiv werden musst.

Auch wenn der Treffpunkt klar definiert ist, kann es beim Gleitschirmfliegen witterungsbedingt zu kurzfristigen Änderungen kommen. Das Wetter ist nicht kontrollierbar und manchmal muss der Pilot einen anderen Startplatz auswählen, damit ihr den Flug durchführen könnt. Deshalb ist es wichtig, dass du am Tag der Aktivität (und auch schon einen Tag vorher) telefonisch und per Mail erreichbar bist. Der Anbieter erhält deine E-Mail Adresse sowie deine Telefonnummer, wenn du buchst. Er wird dich also kontaktieren, falls es eine Änderung gibt.

Gibt es einen Foto- und Videoservice für mich und was kostet er?

Alle Anbieter von Tandemflügen bieten einen Foto- und Videoservice an. So fliegst du ganz entspannt und bekommst anschliessend einzigartige Erinnerungsstücke mit. Du solltest für diesen Service mit 40 bis 45 CHF rechnen.

Darf ich auch eine eigene Kamera mitnehmen?

Eine kleine Kompaktkamera oder eine GoPro kann meistens mitgenommen werden, wenn sie gut am Gurtzeug festgemacht werden kann. Mobiltelefone und Selfie Sticks mitzunehmen, ist nicht erlaubt.

Alpi

Paragliding — was passt zu dir?

Alpi vergleicht Anbieter, Wetter und Preise und empfiehlt dir das beste Erlebnis.

Verpasse keine Aktivitäten mehr

Abonniere den Newsletter und erhalte Travel Tips, Ideen für deine Freizeit sowie passende Reiseführer aus der Schweiz.

Diese Website ist durch reCAPTCHA geschützt. Die Google Datenschutzrichtlinie und Nutzungsbedingungen gelten.