“Die Berge aus nächster Nähe sehen.”
Fallschirmspringen Interlaken
6 Ergebnisse · Fallschirmspringen Interlaken
- Jungfrauregion Fallschirmspringen aus dem Flugzeug

Jungfrauregion Fallschirmspringen aus dem Flugzeug
4.9(13)InterlakenVon 100+ Reisenden gebuchtpro Person
ab CHF 425
- Schynige Platte Helikopter Skydive

Schynige Platte Helikopter Skydive
5.0(20)Interlakenpro Person
ab CHF 490
- Lauterbrunnen Helikopter Skydive

Lauterbrunnen Helikopter Skydive
5.0(6)Lauterbrunnenpro Person
ab CHF 540
- Eiger Jump Grindelwald Helikopter Skydive

Eiger Jump Grindelwald Helikopter Skydive
4.8(5)Interlakenpro Person
ab CHF 690
- Eiger Jump Lauterbrunnen Helikopter Skydive

Eiger Jump Lauterbrunnen Helikopter Skydive
Lauterbrunnenpro Person
ab CHF 690
- Luzern Fallschirmspringen aus dem Flugzeug

Luzern Fallschirmspringen aus dem Flugzeug
4.5(23)Luzernpro Person
ab CHF 365
Von Reisenden wie dir
Empfohlen aufgrund aktueller Bewertungen
“So toll. Fantastischer Service, die Videos und Bilder waren super und schnell. Die Lage ist unschlagbar.”
“Ich warte sehnlichst auf meine Videos und Fotos.”
“Super Erlebnis der erste Sprung!!! Super Team! Danke!!”
Gut zu wissen über Fallschirmspringen Interlaken
Reise-Guide
Skydive Interlaken - warum du dir das nicht entgehen lassen darfst
Hast du Lust auf Action und Adrenalin? Willst du deine Komfortzone verlassen oder einfach etwas Neues ausprobieren?
Dann ist ein Fallschirmsprung aus dem Helikopter in Interlaken genau das Richtige für dich. Erlebe Interlaken aus über 4000 m ü. M. im freien Fall.
Vielleicht schwirren dir vor deinem ersten Sprung einige Fragen im Kopf herum. Deshalb führe ich dich nun Schritt für Schritt durch meinen ersten Fallschirmsprung. Ich hoffe, deine Fragen werden dabei geklärt.
Zuerst einmal: Du musst dir keine Sorge machen!
Auch für mich war es das erste Mal und es hat sich definitiv gelohnt. Das Gefühl, im freien Fall mit bis zu 200 km/h in Richtung Boden zu fliegen, ist atemberaubend. Der Anbieter Skydive Interlaken ist hochprofessionell und hat mir von Anfang bis zum Schluss ein sicheres Gefühl gegeben.
Michael, mein Jump Master, war unglaublich erfahren und hat schon über 13’000 Fallschirmsprünge hinter sich.
Aber immer der Reihe nach.
Anreise zu Skydive Interlaken und Instruktionen
Der Firmenstandort von Skydive Interlaken in Wilderswil ist mit dem Postauto in 10 min ab Interlaken zu erreichen. Vom Bahnhof Wilderswil folgt ein ca. 10-minütiger Fussweg bis zum Mittelweg 11, wo sich die Basis von Skydive Interlaken befindet. Alternativ können sich die Gäste von einem kostenlosen Shuttlebus in Interlaken abholen lassen.
Bei der Basis wurden wir gleich freundlich empfangen und konnten die Anmeldung für den Fallschirmsprung unterschreiben. Dieser Prozess dauerte keine fünf Minuten. Und da wir unseren Skydive bereits zum Voraus gebucht und bezahlt hatten, konnte es gleich losgehen.
Fallschirmsprung buchen:
Danach deponierten wir unser Gepäck, leerten unsere Hosen- und Jackentaschen und schlüpften in den Anzug zum Fallschirmspringen. Mit “wir” meine ich Dennis, meinen Arbeitskollegen, der auch seinen ersten Skydive erleben wollte, und mich.
Angezogen und bereits etwas nervös, durften wir mit einem Jump Master die Instruktionen für den Fallschirmsprung durchlaufen. Er erklärte uns, wie man in und aus dem Helikopter steigt, sich in der Luft beim freien Fall verhält und wie die Landung am Schluss stattfindet.
Leon’s Tipp: Den bequemen Anzug kannst du über deine Kleider anziehen. Je nach Wetter trägst du unter dem Anzug noch einen Pullover oder ein Thermoshirt. Für uns reichte ein T-Shirt unter dem Anzug bei ca. 20 °C.
Transfer zum Flugplatz
Nach den Instruktionen brachte uns ein VW-Bus von Wilderswil zum Helikopterflugplatz. Die Fahrt dauerte ca. 15 min. Mit dabei waren unsere beiden Jump Master Michael und Lorenzo. Dennis durfte mit dem Italiener Lorenzo springen, während ich das Vergnügen mit Michael aus Südafrika hatte. Michael hat bereits über 13’000 Fallschirmsprünge in seinem Erfahrungsschatz, was mich zusätzlich beruhigte.
Beim Flugplatz angekommen, mussten wir zuerst 10 min warten, bis unser Helikopter vom letzten Rundflug zurück war. Währenddessen vereinbarten Dennis und ich, wer zuerst springen würde.
Wir einigten uns darauf, dass Dennis zuerst an die Reihe kommt.
Dann war es soweit. Der Helikopter kehrte zurück und unser Skydive rückte näher. Unsere Tandemmaster prüften nochmals unsere Ausrüstung und zogen uns für den Skydive richtig an.
Leon’s Tipp: Als Zweiter zu springen, gibt dir einen zusätzlichen Adrenalin-Kick, da du deinen Kollegen aus dem Helikopter fallen siehst.
Helikopterrundflug
Michael und ich stiegen als Erste in den Helikopter. Dennis und Lorenzo folgten uns unmittelbar. Zu viert war es ziemlich eng im Helikopter, aber wir hatten zu diesem Zeitpunkt ganz andere Dinge im Kopf.
Wir hoben ab und flogen durch das Lütschental bis zum Bergrücken der Schynigen Platte. Die Sicht aus dem Helikopter war bereits ein absolutes Highlight. Wir sahen Interlaken, den Brienzer- und den Thunersee und das Dreigestirn mit Eiger, Mönch und Jungfrau im Hintergrund.
Langsam erreichten wir die Absprunghöhe, wo der Helikopter an Ort und Stelle schwebte. Dennis und ich wussten, was uns nun bevorstand. Die Tür des Helikopters war geöffnet und das Adrenalin schoss uns ins Blut.
Natürlich erreichte auch unsere Nervosität bis dahin das höchste Level.
Leon’s Tipp: Aus einem Helikopter zu springen, hat einen grossen Vorteil. Der Helikopter kann in der Luft schweben und dadurch entsteht beim Absprung kein Stress. Falls du dir also ein paar Sekunden Zeit lassen möchtest, ist das in diesem Fall kein Problem.
Skydive
Dennis und Lorenzo bewegten sich von ihrem Sitz im Helikopter auf die Kufe. Und da standen sie nun.
Auf 4’000 m ü. M. in der Luft über Interlaken.
Kurz vor dem Absprung.
Bei mir stiegen alleine durch diese Beobachtung das Adrenalin und die Nervosität ins Unendliche. Dennis atmete tief ein und sprang. Innert Sekunden war der 1.80 m grosse Mann mit Lorenzo zusammen verschwunden. Mehrmals drehten sie sich beim freien Fall um die eigene Achse.
Nun war ich an der Reihe.
Michael wies mich an, in Richtung Kufe des Helikopters zu gehen. Die Aussicht war unbeschreiblich. Dort zu stehen, fühlte sich für mich surreal an. Michael hatte zuvor erwähnt, dass es am wichtigsten sei, den Skydive einfach zu geniessen. Ich folgte seinem Ratschlag und begann schon bald nach dem Absprung zu lachen.
Mein Zeitgefühl während 45 Sekunden im freien Fall war ziemlich verzerrt. Um ehrlich zu sein, konnte ich die Aussicht gar nicht richtig wahrnehmen. Dies änderte sich allerdings, sobald Michael den Fallschirm gezogen hatte und wir vom freien Fall ins Gleitschirmfliegen wechselten.
Beim Gleitschirmflug konnte ich dann die wunderschöne Landschaft rund um Interlaken wahrnehmen. Immer noch überwältigt vom Fallschirmsprung, durfte ich den Gleitschirm steuern und uns in Richtung Firmengebäude in Wilderswil navigieren.
Kurz vor der Landung erwähnte Michael nochmals, dass ich die Beine für die Landung strecken sollte. Perfekt gelandet, und immer noch voller Adrenalin, war die Freude über meinen ersten Skydive kaum zu übersehen.
Das Gefühl nach dem Skydive
Dennis, der zuvor neben mir gelandet war, sah überglücklich aus. Wir umarmten uns und konnten die vergangenen 15 min unseres Lebens kaum fassen.
Für beide war klar: Das war unglaublich nice!
Zurück in der Basis von Skydive Interlaken durften wir schon nach wenigen Minuten unsere Aufnahmen im Helikopter, beim freien Fall und beim Gleitschirmfliegen betrachten.
Die ganze Erfahrung fühlte sich immer realer an.
Dennis und ich sassen da und waren total glücklich und erfüllt. Vielleicht auch ein wenig stolz, dass wir uns getraut hatten. Für beide war es eine der grossartigsten Erfahrungen überhaupt.
Skydiven in Interlaken ist aus unserer Sicht auf jeden Fall empfehlenswert. Es ist eine einzigartige Erfahrung, die du nicht so schnell vergessen wirst. Sie ist absolut sicher und wird von hochprofessionellen Tandem Masters durchgeführt.
Worauf wartest du? Let’s go skydiving in Interlaken!
Video Skydive Interlaken
Skydive Interlaken - warum du dir das nicht entgehen lassen darfst
Hast du Lust auf Action und Adrenalin? Willst du deine Komfortzone verlassen oder einfach etwas Neues ausprobieren?
Dann ist ein Fallschirmsprung aus dem Helikopter in Interlaken genau das Richtige für dich. Erlebe Interlaken aus über 4000 m ü. M. im freien Fall.
Vielleicht schwirren dir vor deinem ersten Sprung einige Fragen im Kopf herum. Deshalb führe ich dich nun Schritt für Schritt durch meinen ersten Fallschirmsprung. Ich hoffe, deine Fragen werden dabei geklärt.
Zuerst einmal: Du musst dir keine Sorge machen!
Auch für mich war es das erste Mal und es hat sich definitiv gelohnt. Das Gefühl, im freien Fall mit bis zu 200 km/h in Richtung Boden zu fliegen, ist atemberaubend. Der Anbieter Skydive Interlaken ist hochprofessionell und hat mir von Anfang bis zum Schluss ein sicheres Gefühl gegeben.
Michael, mein Jump Master, war unglaublich erfahren und hat schon über 13’000 Fallschirmsprünge hinter sich.
Aber immer der Reihe nach.
Anreise zu Skydive Interlaken und Instruktionen
Der Firmenstandort von Skydive Interlaken in Wilderswil ist mit dem Postauto in 10 min ab Interlaken zu erreichen. Vom Bahnhof Wilderswil folgt ein ca. 10-minütiger Fussweg bis zum Mittelweg 11, wo sich die Basis von Skydive Interlaken befindet. Alternativ können sich die Gäste von einem kostenlosen Shuttlebus in Interlaken abholen lassen.
Bei der Basis wurden wir gleich freundlich empfangen und konnten die Anmeldung für den Fallschirmsprung unterschreiben. Dieser Prozess dauerte keine fünf Minuten. Und da wir unseren Skydive bereits zum Voraus gebucht und bezahlt hatten, konnte es gleich losgehen.
Fallschirmsprung buchen:
Danach deponierten wir unser Gepäck, leerten unsere Hosen- und Jackentaschen und schlüpften in den Anzug zum Fallschirmspringen. Mit “wir” meine ich Dennis, meinen Arbeitskollegen, der auch seinen ersten Skydive erleben wollte, und mich.
Angezogen und bereits etwas nervös, durften wir mit einem Jump Master die Instruktionen für den Fallschirmsprung durchlaufen. Er erklärte uns, wie man in und aus dem Helikopter steigt, sich in der Luft beim freien Fall verhält und wie die Landung am Schluss stattfindet.
Leon’s Tipp: Den bequemen Anzug kannst du über deine Kleider anziehen. Je nach Wetter trägst du unter dem Anzug noch einen Pullover oder ein Thermoshirt. Für uns reichte ein T-Shirt unter dem Anzug bei ca. 20 °C.
Transfer zum Flugplatz
Nach den Instruktionen brachte uns ein VW-Bus von Wilderswil zum Helikopterflugplatz. Die Fahrt dauerte ca. 15 min. Mit dabei waren unsere beiden Jump Master Michael und Lorenzo. Dennis durfte mit dem Italiener Lorenzo springen, während ich das Vergnügen mit Michael aus Südafrika hatte. Michael hat bereits über 13’000 Fallschirmsprünge in seinem Erfahrungsschatz, was mich zusätzlich beruhigte.
Beim Flugplatz angekommen, mussten wir zuerst 10 min warten, bis unser Helikopter vom letzten Rundflug zurück war. Währenddessen vereinbarten Dennis und ich, wer zuerst springen würde.
Wir einigten uns darauf, dass Dennis zuerst an die Reihe kommt.
Dann war es soweit. Der Helikopter kehrte zurück und unser Skydive rückte näher. Unsere Tandemmaster prüften nochmals unsere Ausrüstung und zogen uns für den Skydive richtig an.
Leon’s Tipp: Als Zweiter zu springen, gibt dir einen zusätzlichen Adrenalin-Kick, da du deinen Kollegen aus dem Helikopter fallen siehst.
Helikopterrundflug
Michael und ich stiegen als Erste in den Helikopter. Dennis und Lorenzo folgten uns unmittelbar. Zu viert war es ziemlich eng im Helikopter, aber wir hatten zu diesem Zeitpunkt ganz andere Dinge im Kopf.
Wir hoben ab und flogen durch das Lütschental bis zum Bergrücken der Schynigen Platte. Die Sicht aus dem Helikopter war bereits ein absolutes Highlight. Wir sahen Interlaken, den Brienzer- und den Thunersee und das Dreigestirn mit Eiger, Mönch und Jungfrau im Hintergrund.
Langsam erreichten wir die Absprunghöhe, wo der Helikopter an Ort und Stelle schwebte. Dennis und ich wussten, was uns nun bevorstand. Die Tür des Helikopters war geöffnet und das Adrenalin schoss uns ins Blut.
Natürlich erreichte auch unsere Nervosität bis dahin das höchste Level.
Leon’s Tipp: Aus einem Helikopter zu springen, hat einen grossen Vorteil. Der Helikopter kann in der Luft schweben und dadurch entsteht beim Absprung kein Stress. Falls du dir also ein paar Sekunden Zeit lassen möchtest, ist das in diesem Fall kein Problem.
Skydive
Dennis und Lorenzo bewegten sich von ihrem Sitz im Helikopter auf die Kufe. Und da standen sie nun.
Auf 4’000 m ü. M. in der Luft über Interlaken.
Kurz vor dem Absprung.
Bei mir stiegen alleine durch diese Beobachtung das Adrenalin und die Nervosität ins Unendliche. Dennis atmete tief ein und sprang. Innert Sekunden war der 1.80 m grosse Mann mit Lorenzo zusammen verschwunden. Mehrmals drehten sie sich beim freien Fall um die eigene Achse.
Nun war ich an der Reihe.
Michael wies mich an, in Richtung Kufe des Helikopters zu gehen. Die Aussicht war unbeschreiblich. Dort zu stehen, fühlte sich für mich surreal an. Michael hatte zuvor erwähnt, dass es am wichtigsten sei, den Skydive einfach zu geniessen. Ich folgte seinem Ratschlag und begann schon bald nach dem Absprung zu lachen.
Mein Zeitgefühl während 45 Sekunden im freien Fall war ziemlich verzerrt. Um ehrlich zu sein, konnte ich die Aussicht gar nicht richtig wahrnehmen. Dies änderte sich allerdings, sobald Michael den Fallschirm gezogen hatte und wir vom freien Fall ins Gleitschirmfliegen wechselten.
Beim Gleitschirmflug konnte ich dann die wunderschöne Landschaft rund um Interlaken wahrnehmen. Immer noch überwältigt vom Fallschirmsprung, durfte ich den Gleitschirm steuern und uns in Richtung Firmengebäude in Wilderswil navigieren.
Kurz vor der Landung erwähnte Michael nochmals, dass ich die Beine für die Landung strecken sollte. Perfekt gelandet, und immer noch voller Adrenalin, war die Freude über meinen ersten Skydive kaum zu übersehen.
Das Gefühl nach dem Skydive
Dennis, der zuvor neben mir gelandet war, sah überglücklich aus. Wir umarmten uns und konnten die vergangenen 15 min unseres Lebens kaum fassen.
Für beide war klar: Das war unglaublich nice!
Zurück in der Basis von Skydive Interlaken durften wir schon nach wenigen Minuten unsere Aufnahmen im Helikopter, beim freien Fall und beim Gleitschirmfliegen betrachten.
Die ganze Erfahrung fühlte sich immer realer an.
Dennis und ich sassen da und waren total glücklich und erfüllt. Vielleicht auch ein wenig stolz, dass wir uns getraut hatten. Für beide war es eine der grossartigsten Erfahrungen überhaupt.
Skydiven in Interlaken ist aus unserer Sicht auf jeden Fall empfehlenswert. Es ist eine einzigartige Erfahrung, die du nicht so schnell vergessen wirst. Sie ist absolut sicher und wird von hochprofessionellen Tandem Masters durchgeführt.
Worauf wartest du? Let’s go skydiving in Interlaken!
Video Skydive Interlaken
Häufige Fragen
Fallschirmspringen Interlaken · beantwortet von der Redaktion
Für wen eignet sich Fallschirmspringen?
Grundsätzlich kann jeder ab einem Alter von mindestens acht Jahren am Skydive teilnehmen. Manchmal sind Sprünge erst ab 16 Jahren erlaubt. Eine schriftliche Einwilligung aller Erziehungsberechtigten ist allerdings für Minderjährige unter 18 Jahren immer ein Muss.
Jeder Springer sollte normal körperlich fit sein und darf mit Kleidung nicht mehr als einhundert Kilogramm wiegen. Mit dem Rücken, den Schultern oder dem Nacken darfst du keine Probleme haben und wegen des Druckausgleichs müssen auch die Ohren gesund sein. Kontaktlinsen sind kein Problem.
Wie sicher ist das Fallschirmspringen?
Sicherheit ist das Allerwichtigste beim Skydive. Daher bekommst du am Boden eine kurze Ausbildung über die wichtigsten Dinge, die dich erwarten und die du beachten musst. Dazu gehören der Ablauf des Sprunges und das Einüben der richtigen Körperhaltung. Du bist während des Sprunges in deinem Jumpsuit fest mit dem Tandemmaster verbunden.
Der Fallschirm ist beim Tandemspringen mit einer Öffnungsautomatik ausgestattet. Er öffnet sich auch dann, wenn der Tandemmaster dies aus irgendeinem Grund nicht tun kann. Sobald die Sinkgeschwindigkeit in einer definierten Höhe (meist 225 Meter über Grund) einen vorgegebenen Wert übersteigt, wird die Reserve ausgelöst. Der Ausfall beider Fallschirme ist sehr unwahrscheinlich.
Wie ist der allgemeine Ablauf beim Fallschirmspringen?
Der Absprung erfolgt in aller Regel aus 4000 Metern Höhe und schon beim Anflug hast du eine tolle Sicht auf die Landschaft und das Alpenmassiv. Die Schweiz ist für Fallschirmsprünge das ganze Jahr über gut geeignet. Insgesamt solltest du einen halben Tag für einen Skydive einplanen. Der freie Fall dauert etwa 45 bis 50 Sekunden. Dabei erreichst du eine Geschwindigkeit um die 200 km/h. Dann wird der Fallschirm geöffnet und nach etwa sechs Minuten Schirmflug landest du sicher auf dem Boden.
Oft können zusätzliche Passagierplätze im Flugzeug (ohne Sprung) dazu gebucht werden und auch am Boden sind Zuschauer willkommen. Neben Tandemsprüngen werden auch Solosprünge als Erstabsprünge und AFF (Accelerated Free Fall)-Schulungen in mehreren Stufen angeboten.
Wie entstand das Fallschirmspringen in der Schweiz?
Die erste Idee kam von Leonardo da Vinci, aber es blieb zunächst bei der Idee. Der erste Fallschirmsprung erfolgte dann im 18. Jahrhundert in Frankreich, aber erst nach Ende des Zweiten Weltkriegs entwickelte sich das Fallschirmspringen als Sportart weiter. Vorab war es in der Schweiz ausschließlich als militärisches Transportmittel der Fallschirm-Aufklärer üblich. Das Skydiving bezeichnet mittlerweile ein sportliches Fallschirmspringen, das als Luftsportart durchgeführt wird.