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Pearlie Frisch, Steve Fors & Christoph Brünggel

Pearlie Frisch, Steve Fors & Christoph Brünggel

Tentoonstelling

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Mit ihrer Arbeit «Lacuna» untersucht PEARLIE FRISCH (*1986, LACHEN) aus der Perspektive einer philippinischen Diaspora Leerstellen, die durch globale Bewegungen von Menschen, Waren und Bedeutungen entstehen. Für die Ausstellung im Zimmermannhaus verbindet sie Video, Fotografie und Keramik zu einer vielschichtigen Installation über Erinnerung, Migration und Zugehörigkeit. Der Begriff «Lacuna» bezeichnet eine Lücke oder Leerstelle und bildet den Ausgangspunkt des Projekts. Im Video «With Love, Nanay PS.» thematisiert Frisch familiäre Erfahrungen von sprachlichen Barrieren und Sehnsucht. Ausgangspunkt ist der Briefwechsel ihrer Mutter, die von den Philippinen in die Schweiz migrierte. Obwohl der Klang der Sprache Tagalog vertraut ist, bleibt ihre Bedeutung der Künstlerin verschlossen, da sie in der Familie nicht weitergegeben wurde. Gemeinsam mit dem Choreografen Tomer Zirkilevich entwickelte Frisch daraus eine Performance über Sprachverlust, transgenerationale Erinnerung und Vertrauen. Zudem verbindet die Künstlerin ihr Familienalbum mit Fotografien aus dem ETH Archiv des Schweizer Kaufmanns Arthur Ruh. Daraus entstehen keramische Gefässe und Objekte, die den Leerstellen Ausdruck verleihen, welche durch globale Verflechtungen und historische Brüche entstehen. STEVE FORS (*1967, DAVENPORT, IOWA, USA) und CHRISTOPH BRÜNGGEL (*1980, BRUGG) schaffen mit «still.life» eine immersive Installation, die historische Naturdarstellungen, Klang und künstliche Elemente zu einer begehbaren Umgebung verbindet. Ausgehend von Lithografien aus Alfred Edmund Brehms «Tierwelt» ergänzt Fors idyllische Naturbilder mit Spuren industriellen Fortschritts und schafft so beunruhigende Szenen. Die Arbeiten werden von synthetisierten Düften begleitet, die die dargestellten Insekten und Pflanzen nachahmen, sowie von Insektengeräuschen und einer von Brünggel entwickelten Klanglandschaft. Naturgeräusche treffen auf Klänge von Architekturen und Maschinen aus europäischen Kraftwerken und Energielandschaften. Ausgehend von den Imitationen von Insektengeräuschen wird der Raum durch eine simulierte Soundscape von Naturgeräuschen erfüllt, die kompositorisch immer wieder durch dystopisch anmutende Klänge kontrastiert werden. Inmitten dieser künstlichen Szenerie bewegen sich die animatronischen Schmetterlinge des Gastkünstlers John Espey. Die Installation macht die Verflechtungen von Natur, Technologie und Energiegewinnung erfahrbar und regt zur Reflexion über die ökologische Krise an. Veranstaltungen Einblick in den Ausstellungsaufbau Donnerstag, 3. September, 18–22 Uhr Mit Blick in den Garten von Viviana Gonzáes Méndez & Melanie Tauscher Performance von Heinrich Seiler Get-together mit Gastkünstler John Espey Eröffnung Donnerstag, 17. September, 18 Uhr 18.30 Uhr Einführung Anschliessend DJ-Set von Chewlie, Apéro und Performance von Elisa Bruder & Nur Giménez Villarroya Kunst über Mittag Mittwoch, 23. September, 12 Uhr Rundgang, 12.15 Uhr Zmittag In Anwesenheit der Künstler*innen Auf Anmeldung an [email protected] Wortwechsel Donnerstag, 22. Oktober, 19 Uhr Die Künstler*innen im Gespräch mit den Besuchenden und Kunsthistorikerin Barbara Ruf Aussenzimmer für Erwachsene Mittwoch, 28. Oktober, 18.30 Uhr Gemeinsam die Ausstellung über unsere Sinne erleben Beschränkte Teilnehmer*innenzahl, mit Anmeldung, mehr Informationen siehe Webseite Finissage Samstag, 14. November, 16 Uhr Soundperformances von Steve Fors & Christoph Brünggel

Alpi

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